Neuigkeiten und Bilder der SKI-Abteilung

Wasalauf 2017

Mit 16 000 Teilnehmern ist der legendäre „Vasaloppet“ die größte Skilanglaufveranstaltung der Welt. Zum ersten Mal dabei auch die Wüstenselbitzerin Jessica Wirth, die dem Langstreckenteam „Forever Nordic“ angehört.
Obwohl sie unterwegs auf der 90 Kilometer langen Strecke von Sälen nach Mora Muskelkrämpfe plagten, hat sich sie bis ins Ziel durchgequält und war mit dem 38. Platz in der Damenwertung drittbeste Deutsche.
Gelohnt hat sich für die FCW´lerin die frühe Anreise. „Wir wollten uns mit unserem Team optimal auf die bisher größte Herausforderung und den Saisonhöhepunkt vorbereiten“, erzählt die junge Wintersportlerin, deshalb sei sie schon am Mittwoch mit dem Flugzeug nach Schweden angereist. Am Donnerstag sei dann der letzte Teil der Strecke in Augenschein genommen worden. „Wir hatten sogar noch Zeit, Kultur zu schnuppern und das Vasaloppetmusum zu besuchen.“ Am Freitag betrachtete man den ersten Teil der Strecke und testete mit dem Serviceteam die verschiedenen Wachsvarianten. Schon am Samstag, bei den Skitests, sei die Anspannung gestiegen. Diese sei dann weiter angewachsen, als man sich am Sonntagmorgen, kurz nach sechs Uhr auf den Weg nach Sälen machte und als man dort die 16 000 Teilnehmer auf dem Startgelände sah, habe sie ihren Höhepunkt erreicht.
Mit dem Startschuss um Punkt acht Uhr sei diese wie weggeblasen gewesen. Jeder habe versucht, sich bestmöglich zu positionieren. „Ich selbst ging es etwas ruhiger an und versuchte, mir meine Kräfte gut einzuteilen“, erklärt Jessica ihre Renntaktik. An den Verpflegungsstellen habe sie immer darauf geachtet, sich genügend zu stärken „und war dann überaus froh, dass ich trotz der Muskelkrämpfe das Ziel in Mora erreicht habe“. Über den 38. Platz in der Damenwertung war sie total zufrieden, „als drittbeste Deutsche bei der ersten Teilnahme“.
In die entgegensetzte Richtung ist es für Wiebke Gressmann gegangen, sie war bereits zum vierten Mal beim Ganghoferlauf im österreichischen Leutaschtal. Aufgrund des Regens wurde das geplante Klassikrennen abgesagt. Wiebke ist die 22 Kilometer in Skatingtechnik gelaufen, allerdings stand dafür nur eine elf Kilometer lange Loipe zur Verfügung, die zweimal gelaufen werden musste.
Bei strahlendem Sonnenschein, extremen Föhnsturm und beim Start um neun Uhr schon zehn Grad Wärme sei es ein „hammerhartes“ Rennen geworden. Auf den ersten Kilometern konnte die Wüstenselbitzerin noch gut mithalten, als dann beim Anstieg aber der Gegenwind ins Gesicht blies, hat sie Platz um Platz verloren. Auf der zweiten Runde hatten alle mit den „wahnsinnig tiefen Schneebedingungen“ zu kämpfen. Über ihren 36. Platz in der Gesamtwertung und der Laufzeit von 1:19 Stunden „war ich schon etwas enttäuscht“.
Nun sammeln die beiden Wüstenselbitzer Langstrecklerinnen neue Kräfte für das nächste Rennen, den Skadi Loppet in Bodenmais am dritten Märzwochenende.
he


Quantensprung Bad Kötzting

Beim Quantensprung-Finale in der Spielbank Bad Kötzting/Oberpfalz standen die Siegervereine im Rampenlicht.

Der FC Wüstenselbitz zählt beim Wettbewerb „Quantensprung“ – Vereinsarbeit im nächsten Jahrzent- zu den fünf Siegern aus ganz Bayern.
Verdientermaßen ausgezeichnet wurden bei der Quantensprung-Gala im Bayerischen Wald die Leistungen der Vereine, die mit viel ehrenamtlichem Engagement dafür gesorgt haben, dass ihre Vereine mit innovativen Ideen ins „nächste Jahrzehnt“ starten. Insgesamt waren 141 Bewerbungen aus ganz Bayern eingegangen. Bereits zum neunten Mal wurden wieder fünf Vereine mit jeweils 4000 Euro prämiert, die die Zeichen der Zeit erkannt und sich getraut haben, neue Wege einzuschlagen.
Vom BLSV und seinem langjährigen Quantensprung-Partner LOTTO Bayern geehrt
wurden unterschiedliche Projekte. Sie haben gezeigt, dass Breitensport Großes leistet, weil er Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft zusammenbringt und verbindet.

Die weiteren geehrten Vereine:

Circusverein Neumarkt
Rudergemeinschaft Olympos Würzburg
Schwimmverein Grafing-Ebersberg
Ammersee Sportverein Dießen

FC Wüstenselbitz (Projektveschreibung)
Die Zeichen der Zeit erkannt haben die Oberfranken und eine große Summe in die Hand genommen, um sich finanziell und aktiv bei Planung und Gestaltung des „Outdoor Parc Frankenwald“ einzubringen. Der Park, ein Gemeinschaftsprojekt von zwei Kommunen und einem Nachbarverein, ist in drei Standorte mit unterschiedlichen Sportangeboten unterteilt. Der FC Wüstenselbitz, ursprünglich ein traditioneller Fußballverein, hat sich mit seinen noch jungen Sparten Mountainbike und Skilanglauf verpflichtet, die Pflege der Trails und Loipen für zwölf Jahre zu übernehmen. Die Einstiegsstellen sind übrigens direkt am Sportgelände. Der Verein stellt zudem allen Aktiven, die im Park sporteln wollen, Umkleideräume zur Verfügung.
Das gesamte Angebot ist kostenlos und sorgt für viel Aufschwung in der Region. Daran
beteiligt sind auch Mountainbiker, die mittlerweile aus ganz Deutschland anreisen, um auf den anspruchsvollen Bikeparcours ihre Runden zu drehen. Doch auch in den eigenen Reihen ist das Interesse gestiegen, und so freut sich der Verein über viele neue Mitglieder im Jugendbereich.

Der Film zum Quantensprung



Ausdauertage Schwarzenbach

Die Skiabteilung des FC Wüstenselbitz steht derzeit voll in den Vorbereitungen auf die bevorstehende Wintersportsaison. Dabei nutzen die Aktiven die sportlichen Angebote in der Region und waren auch bei den 16. Ausdauertagen in Schwarzenbach mit hervorragenden Leistungen und drei Klassensiegen dabei. Trotz der heißen Temperaturen überzeugte Ellen Grießbach in der, sie holte über 1,7 Kilometer in 8:29 Minuten den Sieg. In einer stark besetzten U10 lief deren Schwester Ina Grießbach ihren Konkurrentinnen auf und davon holte mit 7:58 Minuten ebenfalls den Sieg. Yasmin Leitloff setzte die Hitze ganz besonders zu, deshalb musste sie sich mit dem achten Platz in dieser Klasse zufrieden geben. Konstantin Hofmann ging über zehn Kilometer an den Start und siegte hier souverän in der J18 mit der ausgezeichneten Zeit von 40:51 Minuten. Susanne Grießbach lief ebenfalls diese Distanz und erkämpfte sich in der Damenklasse W40 den 3. Platz in einer Zeit von 53:42 Minuten.
he


Oberwarmensteinach 27.02.2016

Nicht verwöhnt wurden in diesem Winter die Skilangläufer, nur wenige Veranstaltungen konnten im Fichtelgebirge stattfinden, im Frankenwald gab es gar kein Rennen. Beim Nordbayerncup des WSV Oberwarmensteinach ist „Opa“ Gustav Rauh mit den Jüngsten des FC Wüstenselbitz an den Start gegangen und hat gezeigt, dass Alter nicht vor Leistung schützt. Mit 34.06 Minuten holte er nicht nur den Klassensieg in der Altersklasse H 51, sondern war damit auch Tagesschnellster über zehn Kilometer. Leider waren die Klassen nur schwach besetzt, insgesamt waren es nicht einmal 20 Sportler, die in sämtlichen Herrenklassen angetreten sind. Auch die Mädchen zeigten gute Leistungen, Ina Grießbach wurde in der U 9 Dritte und Yasmin Leitloff Sechste. Ellen Grießbach war am Schnupperrennen im Einsatz. Im Bild Gustav Rauh mit Ellen Grießbach auf seinen Schultern sowie mit Yasmin und Ina (von links).
he


Biathlon Oberhof 02.2016

Die für den FC Wüstenselbitz startendende Tennersreutherin Jessica Wirth ist vom Langlauf zum Biathlon gewechselt. In ihrer ersten Saison als Biathletin startete am Wochenende beim Deutschlandpokal in Oberhof. Der Wettkampf hat mit einem Prolog begonnen, bei dem einmal liegend und einmal stehend geschossen wurde.
Jessy kam nach einem Fehler liegend und zwei Fehlern stehend gerade noch als sechste in das Finale.
Dort kämpfte sie sich um vier Plätze nach vorne auf das silberne Podest mit einem Rückstand von nur drei Sekunden auf die Allgäuer Siegerin Sarah Schaber vom TSV Buchenberg. Auf den dritten Platz kam Marie Heinrich vom Thüringer Skiverband.
he


Kammlauf 23.01.2016

Wiebke Greßmann beim Kammlauf 2016


Kidscup 17.01.2016 in Neubau

Gute Ergebnisse gab es für die Teilnehmer des FC Wüstenselbitz im Rahmen der Skikids-Tour 2016 in Neubau, bei der es um Geschicklichkeit auf den schmalen Brettern, 8er-, Bodenwellen und Slalom fahren geht. Auch kleine Abfahrten und ein kleiner steiler Anstieg mussten überwunden werden. Von den acht Teilnehmern haben zwei am Vortag zum ersten Mal auf Skiern gestanden. Neben einen Sieg für Ellen Grießbach in der U7 hat es für die übrigen vordere, mittlere und hintere Mittelfeldplätze gegeben
he


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