Bay. Titel Stefanie Pfaffenberger

Weiterer Bayrischer Titel für Stefanie Pfaffenberger
Bereits im Juli hat der erste Teil der bayerischen MTB-Sprintmeisterschaft 2017 im Kurpark von St. Englmar stattgefunden, den die Mountainbikerin des FC Wüstenselbitz, Stefanie Pfaffenberger, souverän gewonnen hat. Nun hat es für sie gegolten, beim zweiten Teil in Wildpoldsried eine möglichst gute Platzierung einzufahren, um auch den Gesamtsieg zu holen.
Die etwa 900 Meter lange Sprintstrecke in der Ortsmitte von Wildpoldsried war nach dem Regen, der am Morgen eingesetzt hat und nach den vielen Trainingsfahrten aller Rennteilnehmer, in mehreren Passagen mehr als kritisch zu befahren. Im Gegensatz zu St. Englmar waren hier auf der anspruchsvollen Strecke nur die Besten aller Altersklasse am Start. Dies war dann schon beim Prolog festzustellen, für den Stefanie als hochgehandelte Favoritin gegolten hat und doch nur mit der viertbesten Laufzeit ihr Rennen absolvierte, mit 9,5 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz. „Das sind im Sprint Welten“, erklärt die Walbergrünerin, und machte sich ihre Gedanken, „nicht gut taktiert oder einfach ein schlechter Tag?“
Dies fragten sich auch ihre Gegnerinnen. Aber spätestens im Finale beantwortete Stefanie diese Frage. Mit einem sehr guten Start ordnete sie sich das Viererfeld, so wie sie es brauchte.
Von der Spitze bezwang sie den ersten Wiesenanstieg mit anschließender Spitzkehre, bergab ging es über eine Sprungschanze mit anschließender matschiger 90 Grad Kurve, weiter über ein glitschiges Steinfeld und über einen Schotterweg wieder den Berg hoch. Bei höllischem Tempo folgten ihr mit wenigen Metern Abstand die drei Gegnerinnen. Weiter ging es über eine kurze Teerpassage und weiteren Slalompassagen auf Schotter und Wiese.
Bei der Einfahrt in eine Tiefgarage ging es über mehrere Treppen, und hier ist der FCW-Fahrerin eine kleine Unaufmerksamkeit unterlaufen, den hat die Zweitplatzierte, Sina van Thiel aus dem benachbarten Kempten, genutzt und Stefanie überholt. Auf der restlichen Strecke quer durch die Tiefgarage mit anschließendem Zielsprint auf Teer gelang es Stefanie nicht mehr, die Führung zurück zu holen, doch der zweite Platz hat nach dem Sieg in St. Engelmar locker gereicht, um sich den Titel der bayerischen MTB-Sprintmeisterin zu sichern.
he

Rennsteig Ride 2017

Kurzfristig und ohne große Vorbereitung hat sich der Wüstenselbitzer Mountainbiker vom Icehouse-Team Kulmbach dazu entschlossen, am „1. Rennsteig Ride Marathon“ in Thüringen teilzunehmen. Start für die 65 Kilometer lange Strecke mit 1530 Höhenmetern war am Sportplatz Schmiedefeld. Vom Start weg ging eine Einführungsrunde durch Schmiedefeld am Rennsteig, von der Erlöserkirche führte die Strecke bis auf den Mittelweg des Skiliftes „Am Eisenberg“, wo kurz die herrliche Aussicht genossenen werden konnte. Und weiter ging es über Kreuzwege/Bierfleck, wo man sich eine kurze Erholung gönnen konnte, bevor es den steilen Anstieg zum 944 Meter hohen Großen Finsterberg zu bewältigt galt. „Hier wurde schon richtig gut am Gas gedreht und wegen einem kleinen Fahrfehler musste ich vom Rad und das kurze Steilstück zu Fuß hochrennen“, ärgerte sich Titus, was ihn aber glücklicherweise keine Platzierung gekostet hat. Kurz zuvor wurde er vom mehrfachen Biathlon Weltmeister Erik Lesser überholt, der viele seiner Trainingseinheiten auf dem MTB absolviert. Rasant ging es dann bergab zur ersten Verpflegungsstelle am Mordfleck. Über breite Wege rollte das Bike hinunter in die Tiefen des Thüringer Waldes auf knapp 690 Meter, bevor der lange Anstieg zum 978 Meter hohen Schneekopf zu bewältigen war. Das Tempo der Spitze konnte der Wüstenselbitzer an diesem Punkt nicht halten und hat sich zusammen mit Jochen Weissenseel der Verfolgergruppe angeschlossen. Weil die Strecke größtenteils aus Forstwegen bestanden hat, war das Grundtempo sehr schnell und man hat sich außerdem in der Führungsarbeit abgelöst. So konnten der Vorsprung zur nächsten Gruppe ausgebaut werden. In schneller Fahrt ging es nach Oberhof, vorbei am Grenzadler und am Wintersportzentrum bis zum tiefsten Punkt der Strecke, am Bahnhof Oberhof. Dem folgte aber gleich längste Anstieg, es ging hoch zur Suhler Ausspanne. An diesem langen Anstieg hatte Titus lange Mühe Jochen Weissenseel zu folgen, auch aufgrund einer leichten Erkältung. „Ich musste nun mein eigenes Tempo fahren, zumal von hinten weit und breit niemand zu sehen war, der Vorsprung war groß genug“, so der Icehous-Fahrer.
Als Achter der Gesamtwertung und guter Fünfter in seiner Altersklasse ist Titus nach 2:41:05 Stunden über die Ziellinie gefahren. Nur drei Minuten und drei Platzierungen hinter Profi Erik Lesser. Sieger wurde Sven Baumann, ein ehemaliger Semi Marathon Profi.
he

Früh übt sich

Jan mit seinem Laufrad

Gruß von Martin Gluth

ein Videogruß von Martin

Cube Cup Warmensteinach 2017

Zum zweiten Mal hat der „SiLi Fichtelgebirgs-Mountainbike-Marathon“ in Warmensteinach stattgefunden, gleichzeitig der neunte Lauf zum Cube-Cup. Linda Rotter vom FC Wüstenselbitz startete in der U 17 und musste auf der 25 Kilometer langen, aber technisch anspruchslosen Strecke auf den Höhenzügen des Fichtelgebirges 650 Höhenmeter bewältigen. Weil es am Morgen noch in Strömen geregnet hat, wartete auf die Sportler eine sehr matschige Strecke.
Nach dem Start ging es zunächst auf einer Straße entlang bis der erste Anstieg erreicht war. Von da an ging es meist auf Forstwegen oder auf Trails ständig bergauf und bergab. Linda setzte sich sofort an die führende Position in ihrer Altersklasse und hat ein zügiges Tempo vorgegeben, das sie auch während des ganzen Rennens durchhalten konnte. Sie gab die Führung nie aus der Hand und ist mit zwei Minuten Vorsprung als Siegern ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 1:15 Stunden über die Ziellinie gefahren. Gleichzeitig war sie damit auch Streckenschnellste weibliche Teilnehmerin.
Auch ihre Vereinskameraden Moritz und Thomas Hüttner sind ebenfalls über 25 Kilometer an den Start gegangen. Moritz Hüttner hielt sich während des ganzen Rennens unter den Ersten seiner Altersklasse U17 auf. Im letzten Teil des Rennens hoffte er, dass die Strecke es ihm ermöglicht, den vor ihm fahrenden Drittplatzierten noch zu überholen, was jedoch nicht gelang. Nach einem starken Rennen ist er als Vierter mit 1:09 Stunden ins Ziel gekommen. Noch besser machte es sein Vater Thomas, er hat mit 1:13 Stunden souverän die Altersklasse Herren III gewonnen.
he

Cube-Cup Hof 08.07.2017

Frankenwaldmarathon 2017

Strahlender Sonnenschein begleitete die Teilnehmer am Mountainbike-Frankenwaldmarathons, auch ein Grund, warum sich Patrick Titus vom FC Wüstenselbitz/Team Icehouse Kulmbach entschlossen hat, wieder die Langdistanz über 87 Kilometer und 2 350 Höhenmeter zu fahren. Ein weiterer Grund: „Auf dieser Strecke wurde ich schon einmal in der Juniorenklasse Bayerischer Meister.“ Für ihn gehört die Strecke zu den schönsten MTB Marathon Strecken in ganz Bayern, „es gibt sowohl schnelle Forst- und Wiesenwege als auch sehr Anspruchsvolle technische Passagen.“
Schon vom Start weg kämpften die Teilnehmer um Platzierungen, auf der anderen Seite wollte jedoch niemand die ersten fünf Kilometer im Wind Führungsarbeit leisten, noch bevor der erste lange Anstieg in Angriff genommen wurde. Patrick versuchte dabei, stets in der Spitzengruppe mitzufahren, am Anstieg dran zu bleiben und die Konkurrenz dahinter zu distanzieren. In der Spitzengruppe waren so renommierte Fahrer wie Andreas Schrottenbaum vom RSV Passau, der bayerische Meister von 2016, Kelheim-Sieger Benedikt Diepold und Sven Baumann vom SV Werra. Titus musste erkennen, dass das Tempo der drei Fahrer an den Anstiegen für ihn zu schnell war, er musste das Tempo etwas reduzieren, um Krämpfe zu vermeiden. Damit war er der Verfolger für eine Stockerl-Platzierung.
In dieser Rennsituation haben drei Verfolger aufgeschlossen. Abwechselnd leistete das Quartett nun Führungsarbeit, so konnte in der zweiten Schleife der vorausfahrende Johannes Dirauf aus Trieb eingeholt werden. In den technischen Abfahrten konnte Titus als Cross Country Fahrer seine Technik ausspielen und distanzierte die Mitfahrer um mehrere Sekunden. In der letzten Schleife hat das Durchhalten auf der Agenda gestanden, die Verfolger nicht aufschließen zu lassen. „Das ist mir auch super gelungen, ich hatte mich an diesen Tag extrem gut gefühlt.“ Mit 3:53:42 Stunden ist der Wüstenselbitzer als Vierter über die Ziellinie gefahren. In der Altersklassenwertung bedeutete dies den dritten Platz. „Die Form stimmt momentan, deshalb freue ich mich schon auf die nächsten Herausforderungen“, gibt sich der Icehousefahrer kämpferisch.
he

Stammbach 24.06.2017

Super Giro Dolimiti 2017

Der Wüstenselbitzer Mountainbiker Patrick Titus vom FCW/Team Icehouse Kulmbach ist bei der 30. Auflage der Dolomitenrundfahrt fremd gegangen. Er hat sein Mountainbike gegen ein Rennrad ausgetauscht, um an einer der schwersten Alpenrundfahrten teilzunehmen, an der Extrem-Variante „Super Giro Dolomiti“ über 232 Kilometer mit fünf Alpenpässen und 5 234 Höhenmetern, die seit vier Jahren zur klassischen Umrundung der Lienzer Dolomiten angeboten wird.
Schon beim Start um halb Sieben am frühen Morgen in der Osttiroler Hauptstadt Lienz haben die mehr als 500 Teilnehmer gewusst, dass es im wahrsten Sinne des Wortes ein „heißer Tag“ wird, sowohl von den Temperaturen, als auch in der Streckenführung.
Ziemlich entspannt ging der Tross die ersten 25 Kilometer in Richtung Oberdrauburg an, „mit 50 Stundenkilometern rollte auch ich locker im Feld mit“, so der „Marathon-Man“ des FCW. Dann hat der erste kleine Anstieg, der knapp tausend Meter hohe Gailbergsattel, angestanden. Keine große Herausforderung für die Extrem-Radler. Von hier aus ging es weiter zur ersten großen Bewährungsprobe, dem Plöckenpass, der mit seinen nicht enden wollenden Serpentinen vielen älteren Italien- und Jugoslawienurlaubern bestimmt immer noch in bester Erinnerung ist. Hier sollte Patricks Freundin Nina ihn mit neuen Getränken versorgen, die gerade bei der großen Hitze besonders wichtig waren. „Leider hatte die Polizei die Straße für die Autos, auch für Verpflegungsfahrzeuge, gesperrt und Nina hatte keine Chance mir die Flaschen zu übergeben. Somit musste ich den Pass ohne weitere Getränke bezwingen, was bei so einem Rennen schnell der Show-Stopper sein kann.“
Zum Glück hatte der Veranstalter zwischen den italienischen Städten Paluzza, Ligosulla und Paularo Verpflegungsstationen eingerichtet, wo die Sportler vor dem nächsten Pass, den 1 552 Meter hohen Lanzenpass, ihre Flaschen auffüllen und sich mit Bananen und Powergels eindecken konnten. Bei der Auffahrt zum Lanzenpass waren knapp tausend Höhenmeter zu bewältigen. Der schmale Teeranstieg war teilweise so steil, „dass die Übersetzung meines Rennrades kaum ausreichte und die steilen Passagen im Wiegetritt gefahren werden mussten. Mein Trittfrequenzmesser zeigte gerade noch 40 Umdrehungen an“. Zum Glück konnte Titus immer in einer Gruppe mit drei bis zehn Leuten mitfahren, die sich ständig in der Führungsarbeit abgelöst haben. So konnte jeder eine gewisse Zeit im Windschatten fahren und seine Beine lockern.
Nach dem Lanzenpass folgte eine schnelle Abfahrt und Gelegenheit, ein Powergel und isotonische Getränke zu sich zu nehmen. Kaum war man unten angelangt, ging es schon wieder hoch zum Nassfeldpass, auf die gleiche Passhöhe von 1 552 Meter. Hier blieb gerade Zeit das Trikot zu schließen und den Schweiß aus den Augen zu wischen. Dann ging es mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Stundenkilometern hinunter nach Tröpolach. „Hier sprengte ich die Gruppe. Vielleicht trauten sich die anderen Rennfahrer nicht so schnell zufahren“, vermutet der Wüstenselbitzer. Relativ flach waren die folgenden 40 Kilometer in Richtung Kötschach-Mauthen. Titus hat das Tempo reduziert, damit konnte die Gruppe wieder aufschließen. Bei Kilometer 160 musste er sich mit Krämpfen abplagen. In Kötschach hat Nina mit speziell präparierten Getränken für ihn gewartet. Schon ging es wieder hoch, der letzte lange Anstieg über Obertilliach zum 1 525 Meter hohen Kartitscher Sattel musste bewältigt werden. „Hier musste ich mich nochmals so richtig quälen, konnte mich aber in der Gruppe halten.“ Über Abfaltersbach, hier ist die frühere Wüstenselbitzer Wintersportlerin Bettina Popp verheiratet, ging es die letzten knapp 30 Kilometer dem Ziel in Lienz entgegen. „Ich habe die Zähne zusammengebissen, weil ich unbedingt als Erster der Gruppe die Ziellinie überfahren wollte“, so Titus. Was ihm auch gelungen ist. In der Gesamtwertung wurde Titus 53. In seiner Altersklasse hervorragender Zwölfter mit einer Gesamtzeit von 8:41 Stunden. „Für mich war das ein einzigartiges Radsporterlebnis“, schwärmt der Icehouse-Fahrer.
he

World Championships 24 Stunden Mountainbiking

World Championships 24 Stunden Mountainbiking

Die von der W.E.M.B.O. veranstaltete WM im 24 Stunden MTB wurde im italienischen Finale Ligure ausgetragen. Die Hügellandschaft oberhalb der Küste bot wunderschöne Ausblicke auf das ca. 300 Höhenmeter tiefer liegende Mittelmeer – falls man sich die Zeit dafür nehmen wollte.

Die Strecke mit 10,5 km und 350 Höhenmetern führte durch Wald und Schotter stets auf und ab und mußte so oft wie möglich in 24h durchfahren werden. Alle Pausen, z.B. für Verpflegung, Trikotwechsel, Akku tauschen usw. zählen zur Fahrzeit.
Nach einem Le Mans Start mit ca. 1km Laufen wurden die Bikes aufgenommen und dann hieß es fahren, fahren, fahren… für die Starter aus 30 Ländern aus allen 5 Kontinenten.

Zunächst ging es verwinkelt und relativ flach, abgesehen von etlichen Stufen und Kanten, durch das Fahrerlager und ein Wäldchen, bevor es Richtung Küste bergiger wurde. Und fast durchgängig staubiger Schotter. Auch in den Abfahrten wurden keine allzu hohen Geschwindigkeiten mit kaum über 40 km/h erzielt weil es zu verwinkelt oder zu steinig war. In den teils steilen teils technischen Steigungen wurden die Bikes mit zunehmender Renndauer immer häufiger geschoben.

Nach dem höchsten Punkt der Runde folgte am Schluß die Abfahrt auf der legendären „Bobbahn“ mit ihren teils meterhohen Steilkurven. Hier – und natürlich im Fahrerlager – standen die meisten Zuschauer, die sogar noch mitten in der Nacht die Fahrer lautstark und mit allerlei Hilfsmitteln anfeuerten und kleine Extra-Einlagen mit zusätzlicher Lautstärke oder Konfetti frenetisch belohnten.

Nach 10 Stunden in der Sonne mit Temperaturen über 30° wurde es in der Nacht mit ca. 20° angenehmer. Auch ein Nieselregen um 4 Uhr brachte etwas zusätzliche Abkühlung.
Solche 24h-Rennen werden oft in der Nacht entschieden, viele Fahrer müßen irgendwann doch für 2 - 3 h schlafen. Aber wer schläft verliert, Spitzenfahrer mit ihrem Betreuerteam fahren deswegen durch.

Zwar leuchten die LED-Lampen die Strecke hell aus aber dennoch ist das Fahren in der Nacht etwas Besonderes. Weit abseits von jeglichem Streulicht wirft jeder Ast oder Stein einen Schatten und die Staubwolken der Vorausfahrenden brechen das Licht zu vielerlei Formen.
Insbesondere die englischen und italienischen Fans, teilweise weit entfernt von Start und Ziel mitten im Wald, feuerten die Fahrer die ganze Nacht hindurch an und versuchten deren Motivation zu steigern.

Nach mehreren Versuchen gelang es Cory Wallace aus Canada heuer die Weltmeisterschaft zu gewinnen, vor Jason English aus Australien.

2 x wurde ich in einen Unfall verwickelt, einmal stürzte ich in der Nacht (kleinere Schürfwunden und Prellungen), dennoch schaffte ich es mit 23 Runden in der Gesamtwertung mit Platz 90 von 246 gewerteten Fahrern sogar in die vordere Hälfte. Immerhin 6-bester Deutscher.
Als ältester Starter in der Altersklasse bis 54 Jahre erreichte ich Platz 16.

Auf der gleichen Strecke wurde tags darauf auch noch das 24h-Rennen für 4er, 8er und 12er Staffeln ausgetragen, so daß dort jeder Fahrer nur wenige Stunden zu fahren hatte.
ms

Cube Cup / BL 20.05.2017 Wüstenselbitz

Ergebnis-Liste

Wüstenselbitz- Genau 344 Teilnehmer hatten für den dritten Lauf zur „BRV MTB Bayernliga 2017“, verbunden mit dem fünften Lauf zum internationalen Cube-Cup, gemeldet.
Die Mountainbike Strecken am Reußenberg mit vielen Trails gilt unter den Fahrern als technisch knifflig und beliebt zugleich. Der am Sportgelände angelegte Rockgarden und Pump Track ist bei den Fahrern beliebt und gilt wie andere attraktive Streckenabschnitte als Zuschauermagnet.
Im Hauptlauf der Elite- und Herrenklassen waren 63 Sportler am Start. Der Stadionsprecher Robert Popp stellte die herausragenden Fahrer den vielen Zuschauern vor. Diese kommen aus ganz Süddeutschland, den angrenzenden Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie aus Tschechien.
In der Eliteklasse fuhr der 22jährige Philipp Bertsch vom TSV Abensberg/Stieglbauer Racing Team auf den ersten Platz. Mit einer knappen Minute Rückstand wurde der mehrfache bayrische Meister Maxi Maier Zweiter. Dritter wurde Marcus Schrottenbaum vom RSV Passau. Die Positionen vier und fünf erfuhren sich Lucas Heiß vom RVC Trieb und Julian Biedermann vom 29er-Racing/BSB Bayreuth. Auch der FCWler Patrick Titus konnte sich in dem Spitzenfeld behaupten und wurde 6. in der Elite-Klasse.
In der Herrenklasse I ging der Sieg an Marco Rödel vom Team Icehouse. Zweiter wurde Sven Baumann vom SV Werra, dritter wurde Martin Schneider vom ESV 1927 Bikesport Regensburg e.V. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten Robert Schwarz vom RSV Chemnitz, der Fichtelgebirgsracer Timo Späthling und Stefan Donner vom SV Tabarz.
Der Sieg bei den Herren II erreichte der Stieglbauer Racingteamfahrer Michael Venus. Acht Sekunden später durchfuhr Ingo Krüger, TSV Niederstaufen, als zweiter das Ziel. Dritter wurde Jan Brettschneider vom Team ProCycle e.V. Die Plätze vier bis sechs belegten German Kuhn (VC Corona Weiden), Benno Weber vom 1. Suhler MTB-Club/www.epic-trails.com und Rico Leistner (CUBE Fichtelmountain Racing Team). Einen guten neunten Rang erreichte Andre Hoffmann vom WSV Schwarzenbach/W.
Herbert Deutschländer (VC Corona Weiden) fuhr auf den ersten Platz. Im Minutentakt kamen dann die Ränge zwei bis vier ins Ziel. Voran Timo Ringlein vom Team Herobikes / Radlexpress e.V, dann als dritter Roland Söldner vom TSV Scheßlitz und Vierter wurde der Wunsiedler Klaus Dumler. Eine starke Leistung, in diesem Feld ist er der Älteste. Fünfter wurde Gerhard Reil ,Stefan Wolfrath sechster ( beide VC Corona Weiden), Hausmann Christian von Laface Bikes belegte den siebten Rang.
Rainer Kiesewetter ( RSC Falke Neustadt )wurde Achter. Der Scheßlitzer Matthias Tscharke belegte Platz Neun und der FCWler Wolfgang Albl Zehn.
In der U 19 ließ Michael Gassner vom RSV Moosburg nichts anbrennen und setzte sich mit knapp viere Minuten Vorsprung ab. Der RC Pfeil Hof-Fahrer Markus Bösl wurde vor Jonas Ködel vom BSB Bayreuth Zweiter.
In der Klasse U 17m holte der Niederstaufener Maximilian Krüger mit fast drei Minuten Vorsprung den Sieg. Zweiter wurde Simon Weh (Stevens-Schubert Racing Team), Magnus Vogel vom RSC AUTO BROSCH Kempten wurde Dritter. Moritz Hüttner vom FCW erreichte den 17. Rang.
Lina Dorscht aus Scheßlitz erreichte in der Klasse U 17w souverän mit fast vier Minuten Vorsprung Platz 1. Eva Wagner vom RVC Trieb verpasste um vier Sekunden den zweiten Platz, den die Schwarzenbergerin Celine Friedrich holte. Die Wüstenselbitzerinnen Linda Rotter und Nicole Pfaffenberger wurden 6. und 9.
Bei den Damen I holten die FCWler Theresa Wolfrum mit 1.01.17 und Jessica Wirth mit 1.07 den ersten und den dritten Platz. Dazwischen schob sich Sophia Panzer von den CUBE Fichtelmountains Racing Team/SC Wunsiedel mit 1.03.07. Laura Rotter ( FCW ) erreichte den fünften Rang.
Bei den Damen II ging der Sieg nach Sachsen, an Katja Weiß vom Vogtland Bike e.V. Die SV Handwerk Erfurtin Eike Liemen wurde Zweite, Dritte Carmen Gugu von den / Radfreunde Hilpoltstein.
Überragend bei den weiblichen Fahrerinnen war die frühere Wüstenselbitzerin Franziska Blass, Ghost-Racing Team (U 19w ). Sie raste satte 8 Minuten schneller über die Strecke als die zweitplatzierte Theresa Gaßner vom FSV Biketeam Sandharlanden. Dritte wurde Hannah Rieß vom BSB vor Lisa Bretschneider vom Team ProCycle e.V. Marina Schmitt von den Veitensteinbikern wurde fünte. Mlynek Anne ( Ifl Hof ) belegte den sechsten Rang.
Durchweg stark besetzt waren auch die Nachwuchsklassen, mit bis zu 50 Startern in jeder Klasse. In der U 15 siegte Benjamin Krüger vom TSV Niederstaufen mit 1 Minute 20 Vorsprung vor Fabian Eder (Naturfreunde Töging). Dritter wurde Ben Rech von der Equipe Velo Oberland e.V. Vierzehnter wurde der FCWler Carlos Fischer.
Bei den Mädchen dieses Jahrgangs siegte Sina van Thiel vom RSC AUTO BROSCH Kempten, Zweite wurde Andrea Kravanja (TSV Benediktbeuern-Bichl). Stefanie Pfaffenberger vom FCW wurde hervorragende Dritte. Ihre Vereinskameradin Clara Plachert wurde Achte.
In der Klasse U 13 gewann Tobias Kirchberger (RSV Moosburg). Einen spannenden Kampf um zwei Sekunden lieferten sich der spätere Zweite Marco Erber von der LG Mettenheim und Timon Hübner von der BSB Bayreuth. Zwölfter wurde der Stammbacher Johann Pezold, der FCWler Jacob Lochner Zwanzigster. Bei den Mädels gewann Carla Hahn aus Benediktbeuern, Zweite und Dritte wurden Maresa Stocker von der Equipe Velo Oberland e.V. und Celine van Thiel vom RSC AUTO BROSCH Kempten.
In der U 11 gibt Oberfranken den Ton an. Elias Hückmann von Icehouse sicherte sich Platz 1, vor Zeni Levi Winter (SC DHfK Leipzig) und Jan Fröber. Die FCW-Fahrer Jan Bremer wurden Sechster, Wenzel Heitmann und Moritz Grüner 16. Und 17. Auf den 27.,32. und 41. Rang kamen Jonas Franz, Fritz Schramm und Leonard Pöhlmann. Die ersten fünf Plätze bei den Mädchen wurden von Oberfranken belegt. Luna Will aus Redwitz wurde vor Johanna Stichling aus Scheßlitz Erste. Dritte wurde die Fichtelgebirgsracerin Maria Johanna Lohmeyer. Auf den Plätzen vier und fünf folgten die BSBlerinnen Amelie Knauer und Charlotte Weich.
Bei den U 9ern siegte Jedlička, Štěpán von Assti Bajkeri aus Tschechien. Der FCW-Fahrer Jan Schneider wurde Zweiter. Dritter wurde Nico Brandl vom RSV Grafenau. Die Wüstenselbitzer Felix Grüner und Moritz Watzlawzyk erreichten die Plätze 15 und 24. Lukas Franz gab auf.
Auch bei den Mädels gewann eine Assti Bajkeri-Fahrerin, Pucelikova, Katerina. Wie bei den Jungs belegte auch hier eine Wüstenselbitzerin, Lilly Bremer, den zweiten Platz. Emma Leupold vom TV 1875 Burglengenfeld wurde Dritte. Frieda Plachert ( FCW) wurde Fünfte.
Die Bambinis in der U 7 machten es ganz spannend. Zwischen den ersten drei lagen nur fünf Sekunden. Den ersten Platz erreichte Gerry Horn von den KTM-Freunde Horn'sgrün. Zweiter wurde Aaron Hückmann vor dem Wüstenselbitzer Jonas Böhm. Die weiteren Wüstenselbitzer wurden Achter und 17., Leo Söllner und Konstantin Künzel. Nicht ganz so spannend war es bei den Mädchen.
Wintzer Franka vom Team Icehouse e.V. gewann, auf den Plätzen zwei und drei folgen Anne Lucas vom SC Wunsiedel und Clara-Luise Vierthaler ( FCW ).
In der Staffel siegte das Team Oberland vor Team Oberbayern. Dritte wurde RSV Grafenau. Die FCW Staffel wurde Fünfte.

jf

MTB Riva 2017

Wüstenselbitz- Zum wiederholten Male suchte der Wüstenselbitzer Marathon-Man die Herausforderung des Rocky Mountain Bike-Marathon in Riva am Gardasee. Schon die Anreise hatte einen Wettkampf Charakter. „Ab München stürmte und schneite es auf der Autobahn, vor allem am Irschenberg und Brenner, was mit Sommerbereifung kein Spaß war. Wir meisterten diese erste Hürde und wurden auf der italienischen Seite mit zweistelligen Temperaturen entschädigt“, schildert Titus das Anreise-Dilemma.
Auch dieses Jahr hatte er sich wieder für die „Ronda Grande“ mit 74 Kilometern und 2800 Höhenmetern entschieden. Für die insgesamt knapp 2500 Teilnehmer haben vier Streckenlängen zur Auswahlgestanden, die „Facile“ mit 29 Kilometern und 700 Höhenmetern, die „Piccola“ (44km/ 1500HM), die „Grande“ und die „Grande extrema“ (90km/3800HM). Schon im letzten Jahr konnte er auf der für ihn perfekt zugeschnittenen Runde eine gute Performance abliefern. Gleiches hatte er sich für dieses Jahr vorgenommen.
Nach dem Start ging es zunächst auf der Hauptstraße Richtung Arco mit dem futuristischen Monolithen. Damit sollte das Feld auseinandergezogen werden, bevor es in den ersten langen Anstieg ging. Schon auf diesen ersten vier Kilometern versuchte der Wüstenselbitzer möglichst viele Positionen gut zu machen. Trotzdem verlor er bei einem Stau bei den ersten Höhenmetern ziemlich an Zeit.
„Als der Weg dann breiter wurde konnte ich richtig gut aufs Gas drücken und Platzierung um Platzierung gut machen“, so Titus, der sich seinen Ärger über die verlorene Zeit so richtig aus den Beinen strampelte. Nach einigen weiteren Höhenmetern konnte er mit Dominik Thiel von der BSB Bayreuth einen Fahrer aus der Heimat überholten. Auch seinen ehemaligen Teamkollegen Ludwig Döhl, mit dem er 2009 die Trans Alp meisterte, konnte er noch vor der Streckenteilung überholen.
Die schlechten Wetterbedingungen an den Tagen zuvor machten die Strecke nicht schneller und vor allem technisch nicht einfacher. Am höchsten Punkt – 1500 Meter über Meeresspiegel am Prati del Granzoline – hatte es gerade drei Grad, der Boden war teils gefroren und teils sehr matschig, das felsige Gelände gefährlich rutschig. Bis zu diesem Punkt war bei dem FCW´ler alles super gut gelaufen. Dur die Kälte bereitet ihm etwas Probleme, „in den folgenden Abfahrten spürte ich die Füße kaum“ und musste deshalb an den letzten kleineren "Buggln" etwas Federn lassen und Tempo rausnehmen.
In der letzten langen Abfahrt in Richtung Arco hat er aber nochmals alles aus sich herausgeholt, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 78 Stundenkilometern.
Die letzten Kilometer Richtung Ziel auf flachem Gelände mit starkem Gegenwind wurden dann doch noch einmal richtig hart, „Plätze verlor ich aber keine mehr“.
Nach einer Fahrzeit von 4:12:9 Stunden kam Titus in der Herrenwertung der „Ronda Grande“ als 34. von 457 Finishern ins Ziel. In seiner Altersklasse bedeutete dies den 30. Platz, „und damit bin sehr zufrieden“, zog der Wüstenselbitzer Resümee.
he

BL Altenstadt 2017

Im oberpfälzischen Altenstadt an der Waldnaab hat das zweite MTB-Bayerligarennen der Saison stattgefunden, an dem der FC wüstenselbitz mit zwei starken jungen Damen vertreten war.
Weil das Rennen gleichzeitig zum Jura-Mountainbike-Cup zählt, gab es schöne große Starterfelder. So musste sich Stefanie Pfaffenberger in der U15 mit zehn Mädchen konkurrieren. Die Bayernligafahrerin kontrollierte während des gesamten Rennens über dreimal 3,7 Kilometer das Feld. Der gleichzeitige Start mit den Jungs brachte Steffi zwar Anfangs absolut keine Vorteile, denn sie wurde im Startloop von etlichen Jungs dermaßen ausgebremst, das sie als Fünfte auf ihre erste Runde einbiegen konnte. Aufgrund der vielen Trails und der engen Waldwege war es für sie schwer sich nach vorne zu arbeiten. Durch ihre kämpferische Beharrlichkeit schaffte sie es noch bis auf Platz drei vorzufahren und beendete das Rennen auch auf diesem Ranf, mit einem komfortablen Vorsprung auf Platz vier.
Noch besser ist es bei Theresa Wolfrum gelaufen, sie konnte gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze des Damenfeldes setzten und hat die Führung bis ins Ziel nicht mehr abgegeben. „Obwohl mir die Strecke eigentlich gar nicht lag. Zu flach, kaum Anstiege. Wenigstens konnte ich in der längeren technischen Passage mit Rockgarden einiges an Zeit gut machen“, resümierte die Ghost-Fahrerin.
he

Martin Gluth in England 2017

Mit viel Leidenschaft und Krafteinsatz bereitet sich Martin Gluth vom englischen OMX Pro Bike Team auf den Weltcup Auftakt in Novo Mesto in Tschechien vor, der in zwei Wochen auf dem Programm steht. „Dann geht für mich die Saison so richtig los“, brennt der Wüstenselbitzer, der deshalb in diesem Jahr auch nicht bei seinem Heimrennen am Reusenberg, das am gleichen Tag stattfindet, starten kann.
Am letzten Wochenende ist er in London auf der Olympiastrecke von 2012 erfolgreich gefahren. Bei dem Rennen waren auch einige Top-Fahrer der Welt am Start. Das Rennen hat im "Hadleigh Park" stattgefunden. „Für mein Team ist es quasi das "Heimrennen“, mein Team Manager wohnt nicht weit von dort und "Hadleigh Park" ist Sponsor unseres Teams“, erklärt der MTB-Profi.
Nach der ersten Runde hatte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe gebildet, in der auch der FCW´ler mitmischte. Mit dabei die beiden Cannondale Factory Racing Profis Maxime Marotte und Manuel Fumic, sowie der Neuseeländische Meister Anton Cooper, der Britische Meister Grant Ferguson und der Australische Meister Dan McConnell.
Nachdem Cooper in der ersten Runde das Tempo bestimmt hatte, nahmen dann die Cannondale Fahrer das Rennen in die Hand und drückten ordentlich aufs Gas. Gluth hatte sich in der Gruppe zu weit hinten eingereiht und hatte Mühe das Tempo zu halten. Bis Ende der dritten Runde war er noch mit unter den Leuten, verlor dann aber mehrmals den Kontakt bis irgendwann die Lücke zu groß war.
So musste er vier weitere Runden alleine den Rest der Fahrer in Schach halten. Keine leichte Aufgabe auf dem sehr schnellen und offenen Kurs, wo Windschatten eine große Rolle spielt. „Trotzdem ist es mir gelungen einen schnellen Rhythmus beizubehalten und den sechsten Platz ins Ziel zu bringen“, zeigt sich Gluth mit seiner Form zufrieden. Es sei alles perfekt geplant, damit die Form beim Weltcup Auftakt in zwei Wochen bei hundert Prozent ist.
he

Schneckenlohe 09.04.2017

Quantensprung Bad Kötzting

Beim Quantensprung-Finale in der Spielbank Bad Kötzting/Oberpfalz standen die Siegervereine im Rampenlicht.

Der FC Wüstenselbitz zählt beim Wettbewerb „Quantensprung“ – Vereinsarbeit im nächsten Jahrzent- zu den fünf Siegern aus ganz Bayern.
Verdientermaßen ausgezeichnet wurden bei der Quantensprung-Gala im Bayerischen Wald die Leistungen der Vereine, die mit viel ehrenamtlichem Engagement dafür gesorgt haben, dass ihre Vereine mit innovativen Ideen ins „nächste Jahrzehnt“ starten. Insgesamt waren 141 Bewerbungen aus ganz Bayern eingegangen. Bereits zum neunten Mal wurden wieder fünf Vereine mit jeweils 4000 Euro prämiert, die die Zeichen der Zeit erkannt und sich getraut haben, neue Wege einzuschlagen.
Vom BLSV und seinem langjährigen Quantensprung-Partner LOTTO Bayern geehrt
wurden unterschiedliche Projekte. Sie haben gezeigt, dass Breitensport Großes leistet, weil er Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft zusammenbringt und verbindet.

Die weiteren geehrten Vereine:

Circusverein Neumarkt
Rudergemeinschaft Olympos Würzburg
Schwimmverein Grafing-Ebersberg
Ammersee Sportverein Dießen

FC Wüstenselbitz (Projektveschreibung)
Die Zeichen der Zeit erkannt haben die Oberfranken und eine große Summe in die Hand genommen, um sich finanziell und aktiv bei Planung und Gestaltung des „Outdoor Parc Frankenwald“ einzubringen. Der Park, ein Gemeinschaftsprojekt von zwei Kommunen und einem Nachbarverein, ist in drei Standorte mit unterschiedlichen Sportangeboten unterteilt. Der FC Wüstenselbitz, ursprünglich ein traditioneller Fußballverein, hat sich mit seinen noch jungen Sparten Mountainbike und Skilanglauf verpflichtet, die Pflege der Trails und Loipen für zwölf Jahre zu übernehmen. Die Einstiegsstellen sind übrigens direkt am Sportgelände. Der Verein stellt zudem allen Aktiven, die im Park sporteln wollen, Umkleideräume zur Verfügung.
Das gesamte Angebot ist kostenlos und sorgt für viel Aufschwung in der Region. Daran
beteiligt sind auch Mountainbiker, die mittlerweile aus ganz Deutschland anreisen, um auf den anspruchsvollen Bikeparcours ihre Runden zu drehen. Doch auch in den eigenen Reihen ist das Interesse gestiegen, und so freut sich der Verein über viele neue Mitglieder im Jugendbereich.

Der Film zum Quantensprung


Archiv

2016

MTB Obergessertshausen, Alpina-Cup Scheßlitz 09.2016

Das vorletzte Rennwochende der Mountainbike-Saison stand am Samstag im Zeichen der MTB-Bayernliga in Obergessertshausen und am darauffolgenden Sonntag des Alpina-Cup Rennens in Scheßlitz.
Auf der altbekannten Strecke in Obergessertshausen, auf der die letzten Bayrischen Meisterschaften ausgetragen wurden, konnte Steffi in der U 15 nicht ganz an ihren Erfolg des letzten Jahres anknüpfen. Trotz bester Strecken -und Wetterverhältnisse fühlte sie sich nicht in der Lage mit den beiden Führenden während des ganzen Rennens mitzuhalten. Nach zwei von vier Runden musste sie abreißen lassen. Sie kam als Dritte mit einem sicheren Vorsprung von einer Minute ins Ziel.
Nicole musste in der U17 bereits die komplette Runde mit Rock-Garden, Downhills und vier Runden mit 2,5 Kilometer bei jeweils 140 Höhenmetern bestreiten. Trotz eines guten Starts hat sie sich durch lange, kraftraubende Wiesen auf dem fünften Platz festgesetzt und diesen bis zum Schluss gehalten. Nach einer kurzen Nacht ging es für Steffi gleich zum Technik-Parcours in Scheßlitz. Von Anfang an fühlte sie, „heute ist es ein viel besserer Tag“, und holte sich auch gleich den Technik-Sieg. Im Cross Country Rennen mussten viermal drei Kilometer befahren werden. Kurze, knackige Anstiege sowie lange Wiesen und Singletrials stellten für Steffi die perfekte Strecke dar. Direkt nach dem Start hat sie mit der Scheßlitzerin Lina Dorscht die Führung übernommen. Fast zwei Runden sind die beiden Rad an Rad gefahren. Bei einem starken Angriff konnte Steffi in kürzester Zeit einen enormen Vorsprung gewinnen und fuhr mit souveränen 1:30 Minuten Abstand als Siegerin ins Ziel. In der Staffel konnte sie mit Marvin Hofmann und Carlos Fischer einen guten zweiten Platz einfahren, womit auch die Chancen in der Gesamtwertung steigen, den zweiten Platz für den FCW in der Gesamtwertung zu erringen.
Nicole musste ein Einstundenrennen auf der drei Kilometer langen Strecke absolvieren. Nach dem Start ist sie einen Kilometer mit zwei Konkurrentinnen an der Spitze gelegen. Nach der Trialpassage streifte sie einen Dornenbusch und holte sich einen Platten. Die nächsten eineinhalb Kilometer musste sie rennen, ihr Rad Huckepack, bis sie an ihrem Sportgerät das Hinterrad durch das von Steffi ersetzen konnte. Danach startete sie eine fulminante Aufholjagd und schnappte sich zwei Konkurrentinnen. Mit großem Vorsprung landete Nicole auf dem dritten Platz und war damit voll zufrieden.
Für Beide geht es am Wochenende nochmal in Bayreuth um wichtige Punkte für die Bayernliga und am 3. Oktober steht das Finalrennen im Frankencup an.
Nicht gut ging es Linda Rotter. In Obergessertshausen hatte sie keine Kraft in den Beinen, um bergan mithalten zu können, „obwohl ich mich vor dem Rennen eigentlich gut gefühlt hatte“. Sie quälte sich drei Runden und hat dann in der vierten Runde aufgegeben.
he


Martin Gluth MTB Türkei

Der Helmbrechtser Martin Gluth (Novus-OMX) hat zum ersten Mal in seiner Karriere ein Rennen der HC-Kategorie gewonnen. Er siegte beim “Salcano MTB Cup” im türkischen Arnavutköy. Auf einem Kurs, der bis auf einen Anstieg und einer Abfahrt nur aus Flachpassagen besteht, bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe mit dem Österreichischen Meister Karl Markt, der weitgehend das Geschehen diktierte, aber den Russen Anton Sintsov und Martin Gluth nicht los wurde. Auch nicht in der neunten von zehn Runden, als er am einzigen, gut drei Minuten langen Anstieg, eine Attacke ritt. „Das hat richtig weh getan“, gestand der FCW´ler später.
Im letzten Anstieg fuhr der Österreicher wieder mit Vollgas nach oben, doch seine beiden Konkurrenten ließen sich nicht abhängen. Im Gegenteil. Am Berg zog der Olympia-Zwölfte Sintsov vorbei und bevor es an der Kuppe in den Singletrial ging, verhakte sich das Trio kurz und sie machten mit den Dornenhecken Bekanntschaft.
Karl Markt kostete das ein paar entscheidende Meter. Sintsov ging als Erster in den Trial, Gluth an seinem Hinterrad. „Ich habe schon über Kreuz geguckt, aber ich habe auf die Zielgerade gehofft“, erklärte Gluth. Am Tag zuvor hatte der Helmbrechtser auf dem gleichen Streckenabschnitt schon den Eliminator Sprint gewonnen und daraus seinen Vorteil gezogen. „Ich hatte den Vorteil, dass ich die Linien vom Sprint sehr gut kannte und auf der Zielgeraden bin ich sehr spät erst aus dem Windschatten raus“, beschreibt Martin Gluth die letzten Meter vor dem Ziel. Mit seinem explosiven Antritt schoss er am Russen vorbei zu seinem ersten Sieg in einem HC-Rennen. „Ich wusste, wenn ich da gewinnen will, muss ich es ein bisschen schlau anstellen und ein bisschen arschlochmäßig fahren. Ich habe versucht so gut wie möglich Kraft zu sparen und es hat geklappt“, kommentierte Martin Gluth sein taktisch defensives Verhalten.
Mit 90 Weltranglisten-Punkten plus zehn vom Sprintsieg und 40 vom ersten Rennen in Alanya, wo er Zweiter geworden war, hat er die Reise nach Tel Aviv antreten, wo er mit seinem Teamkollegen Shlomi Haimy das Etappenrennen Epic Israel bestreiten wird.
Das Gelände in Arnavutköy, einem Stadtteil von Istanbul, steht als Austragungsort für die Europameisterschaften 2017 zur Debatte. Allerdings, so waren sich die Sportler einig, müsste die Strecke noch meisterschaftswürdig umgestaltet werden.
he


Saisonabschluss der MTB-Abteilung am 02.10.2016

Am Sonntag, 02.10. ist in der Pizzeria Astoria Helmbrechts Saisonabschluß, Beginn : 18.30 Uhr.


MTB in Polen (Martin Gluth)

Martin Gluth ist am vergangenen Wochenende ein internationales Mountainbikerennen der HC-Kategorie in Jelenia Góra im Riesengebirge mit großem Erfolg gefahren. „Bereits vor zwei Jahren war ich bei diesem Rennen am Start und da ich es in sehr guter Erinnerung hatte wollte ich auch diesmal unbedingt wieder dabei sein! Die Silbermedaillengewinnerin von Rio ist dort zu Hause und hat mein Team zum Event eingeladen“, erzählt der Helmbrechtser mit leuchtenden Augen bei seinem Besuch in der Heimat.
Die Anreise nach Polen sei sehr kurzfristig und nicht unbedingt optimal gewesen. Am Donnerstag reiste er von seinem derzeitigen Wohnort Freiburg nach Helmbrechts. Am folgenden Tag ging es dann weiter nach Polen, „zusammen mit meinem langjährigen Trainingspartner und gutem Kumpel Patrick Titus als Betreuer“. Es sei zeitlich nicht einmal mehr möglich gewesen die Strecke zu besichtigen. „Gut, dass die größtenteils so wie vor zwei Jahren präsentierte.“ Kurze, steile Anstiege und Abfahrten, viele Kurven und natürlich angelegt. Mountainbike Cross-Country „vom Feinsten“. Gefordert waren sieben Runden, der FCW-ler konnte vom Startplatz Elf in der zweiten Reihe das Rennen aufnehmen. „Eine super Ausgangsposition.“
Vor dem Rennen hatte sich der Novus OMX Pro-Team-Fahrer schon ausgerechnet, was drin sein kann und auf welche Fahrer er aufpassen muss, sobald das Attackieren beginnt. Der Start sei gut gewesen und Martin war gleich vorne dabei. Zu Beginn der ersten Runde war es der Pole Bartlomiej Wawak, der das Tempo machte und um ihn bildete sich eine fünfköpfige Spitzengruppe. Sein Teamkollege Fabian Giger aus der Schweiz, an zweiter Position liegend, lies eine kleine Lücke aufgehen und wartete auf die Reaktionen der Konkurrenz. Der Russe Anton Sintsov ergriff die Initiative und fuhr die Lücke auf einem langen flachen Streckenabschnitt wieder zu. Giger konnte dran bleiben und auch der Wüstenselbitzer war direkt am Hinterrad. Sobald die Lücke geschlossen war, erhöhte Giger nochmal das Tempo und versuchte zu flüchten. „Ich hatte Mühe dran zu bleiben und nahm etwas Tempo raus“, erklärt Gluth seine Strategie. Giger und Sintsov fuhren weg und dahinter bildete sich eine dreiköpfige Gruppe um Platz Drei mit einem Tschechen, einem Belgier und Gluth. Anfang der vierten Runde passierte ihm ein Missgeschick. In einer schnellen Passage blieb er mit dem Pedal an einem abgesägten Baumstamm hängen, den er übersehen hatte, „weil ich zu dicht am Hinterrad der Konkurrenz fuhr“. Ein heftiger Sturz war die Folge und Martin dachte, das Rennen sei gelaufen. Doch er war schnell wieder auf dem Rad und fand auch flott wieder in seinen Rhythmus. Wegen der verlorenen Zeit war die Gruppe aber weg. Trotzdem ließ es sich nicht nervös machen, behielt einfach seinen Rhythmus bei. Bis zur letzten Runde war er dann wieder in Schlagdistanz „und nun begann die Konkurrenz zu schwächeln“. So konnte sich der Helmbrechtser mit einem starken Finale noch den vierten Platz sichern.
"Es gibt Tage, da läuft es super und dann gibt es eben auch Tage, da läuft es weniger gut“, erinnerte er sich beim Training auf seiner Hausstrecke am Reusenberg für das letzte Bundesligarennen am kommenden Wochenende an den Wettkampf in Andorra, wo gar nichts ging, „diesmal war es einer der Supertage.“ Einmal mehr hat Gluth die Erfahrung gemacht, dass Erfolg und Niederlage im Leistungssport so nah bei einander liegen, wie nirgends sonst.
he


BL Gedern

Wüstenselbitz- Die Mountainbike-Saison neigt sich dem Ende entgegen. In Gedern (Hessen) hat das Finale der Bundesnachwuchssichtung 2016 stattgefunden.
Am Samstag hat bei tropischen Temperaturen fand der Trial stattgefunden. Bei diesem Wettbewerb musste mit Flat-Pedalen ein aus fünf Stationen bestehender Hindernisparcours bewältigt werden. Dabei darf man nicht mit beiden Füßen gleichzeitig den Boden berühren insgesamt durfte nur maximal fünf Mal ein Fuß auf den Boden zu gesetzt werden. Die U 15-Fahrerin Linda Rotter vom FC Wüstenselbitz merkte schon beim Wettbewerb der U17, dass man den Bikern einen ausgesprochen schweren Parcours vorgesetzt hat. „Deshalb war ich ziemlich aufgeregt, schnitt in meinem ersten von zwei Durchgängen aber gut ab“, erklärt Linda. Im zweiten Durchgang sei es nicht ganz so gut gelaufen und sie sammelte zu viele Punkte. Letztendlich beendete sie den Parcours mit dem immer noch zufriedenstellenden achten Platz, der für die Startaufstellung für den Cross Country am nächsten Tag ausschlaggebend gewesen war. Linda konnte aus der zweiten Startreihe bei Dauerregen das Rennen aufnehmen. Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll mit steilen Abfahrten, die durch die vorher stattgefundenen Rennen total aufgeweicht war. Die Wüstenselbitzerin fuhr deshalb auf Sicherheit, sie wollte keinen Sturz riskieren. Nicht besonders gut ist ihr der Start gelungen, sie hatte Schwierigkeiten mit dem Klickpedal. Im Startloop konnte sie nur wenige Plätze gut machen und kam auf einer Rampe noch in einen „Stau“. In der ersten der beiden geforderten Runden konnte sie aber einige Plätze gut machen und in der zweiten Runde hielt sie bis an den letzten Anstieg den sechsten Platz. „Ich mobilisierte meine letzte Kraft und zog an der Fünften vorbei.“ Diese Platzierung konnte sie bis ins Ziel halten und war mit dem guten fünften Platz zufrieden.
Auch in der Gesamtwertung der Bundesliga-Nachwuchssichtung landete die Wüstenselbitzerin punktgleich mit der Viertplatzierten auf dem fünften Rang. „Damit bin ich in meiner Altersklasse die beste Fahrerin aus Bayern“, freut sich Linda über ihre konstanten Leistungen während der gesamten Saison.
Auch Theresa Wolfrum vom CEP-Team hat im hessischen Ortenberg ihr letztes Bundesligarennen in dieser Saison gefahren. „Die sechs Runden bei tropischen Temperaturen waren eine Tortur, aber da mussten ja alle durch.“ Sie schaffte es aber trotzdem, konstante Rundenzeiten zu fahren und war mit dem neunten Platz in der Damen-Eliteklasse voll zufrieden. Theresa wird in diesem Jahr noch die beiden letzten Bayernligarennen fahren.
he


EM 2016 Graz

Wüstenselbitz- Der August ist der Monat der Mountainbike Jugend – Europameisterschaften, die seit ein paar Jahren in Graz ausgetragen werden. Unter den insgesamt 405 Startern aus zwanzig Nationen, selbst ein Team aus Israel war angereist, war auch in diesem Jahr mit Linda Rotter wieder eine Teilnehmerin aus Wüstenselbitz dabei. Sie war für das Team „Bayern 1“ des bayerischen Radsportverbandes in der Klasse U15 weiblich nominiert.
Am ersten Wettkampftag wurde am späten Nachmittag ein „team time trail“ ausgetragen. Dabei mussten alle drei Fahrer eines jeden Teams eine Sprintrunde so schnell es geht fahren, sollten aber nach Möglichkeit alle zusammen ins Ziel zu kommen. Vor dem Start setzte ein heftiges Gewittern ein und es regnete in Strömen. Der Zustand der Strecke verschlechterte sich stark. Das Team „Bayern 1“ hatte am Start Probleme mit den Klickpedalen und wurde zusätzlich durch einen Sturz, „der gerade mir mit passieren musste“, klagt Linda Rotter, auf der nassen Sprintstrecke zurückgeworfen. Für das Team bedeutete dies den 40. Platz von 60 Teams. Dieses Ergebnis war jedoch nur für die Startaufstellung am nächsten Tag maßgeblich und zählte nicht für die Gesamtwertung.
Am zweiten Tag stand das Team-Staffel-Rennen auf dem Programm. Linda musste nach den beiden Jungs ihre Runde auf einer sehr anspruchsvollen Cross - Country Strecke mit 140 Höhenmetern und 2,6 Kilometer Länge fahren. Beide haben versucht, obwohl jeder einen Sturz verursachte, Plätze gut zu machen. Was ihnen auch gelungen war. Als Linda als Letzte des Bayern-Teams losfuhr, überholte sie weitere Fahrer. Doch auch sie stürzte in einer rutschigen Kurve, konnte aber sofort wieder aufstehen und schnell weiterfahren. Das Team konnte sich auf den 30 Platz vorarbeiten.
Am dritten Tag wurde der Technik -Wettbewerb durchgeführt. Weil Linda hier im letzten Jahr in dieser Disziplin nicht so gut ausgesehen hat, „wollte ich dieses Jahr alles anders machen“. In der ersten der acht Sektionen holte sie gleich die volle Punktzahl. Auch die restlichen Sektionen sind ihr insgesamt gut gelungen und damit war die Wüstenselbitzerin nach allen Sektionen auf dem hervorragenden dritten Platz. Zusätzlich sicherte sie sich für das Cross-Cuontry Rennen am Nachmittag einen ausgezeichneten Startplatz. Mit nur 30 Sekunden Rückstand durfte als dritte Fahrerin das Einzelrennen aufnehmen. Das Rennen ging über zwei Runden, auf der gleichen Strecke wie am Vortag. Durch weitere Regenfälle war diese in den steinigen Trial-Passagen noch rutschiger geworden, so ist es zu vielen Stürzen gekommen, einige Abschnitte waren nur durch das Schieben des Rades zu bewältigen. Ich bin deshalb eher auf Sicherheit gefahren, konnte mir am Ende aber trotzdem einen sehr guten siebten Platz erkämpfen“, freut sich die Ghost-Fahrerin.
Am vierten Tag wurde auf einer anspruchsvollen Strecke ein Marathon über zwölf Kilometer und 490 Höhenmetern ausgetragen. Auf der ersten Hälfte der Strecke ging es fast nur bergauf, daher hat sich Linda den Plan zurechtgelegt, ihre Kräfte einzuteilen und nicht mit der Spitze mitzufahren. Nach dem Durchfahren der Techzone ging ein Trial bergab in Richtung Ziel. Hier versuchte sie, noch einige Plätze gutzumachen. Mit dem 21. Platz war sie dann auch „ziemlich“ zufrieden.
Am letzten Tag wurde dann nochmals ein CC –Rennen auf der üblichen Strecke ausgetragen. Und wieder hatte es nachts geregnet und wieder war die Strecke nass und rutschig. Linda startete aus der dritten Reihe und platzierte sich im vorderen Mittelfeld unter den ersten 15 Fahrerinnen. „In der zweiten Runde war ich mit meinen Kräften am vorletzten Anstieg am Ende und ich musste schieben“, war Linda mit sich selbst unzufrieden. Anschließend holte sie die letzten Reserven aus sich heraus und überholte am letzten Berg zwei Fahrerinnen, die ebenfalls schieben mussten. Auf den letzten 500 Metern überholte sie eine weitere Konkurrentin. Mich acht Sekunden Rückstand verpasste sie am Ende knapp den zehnten Platz, „was mich sehr geärgert hat“, weil am Abend, bei der großen Siegerehrung, jeweils die zehn besten Fahrer geehrt werden. „Und da wäre ich doch gerne dabei gewesen.“
Ansonsten ist sie aber mit dem 14. Platz in der Gesamtwertung, bei 63 Starterinnen, und als beste Fahrerin aus Deutschland in ihrer Altersklasse, sehr zufrieden. In der Team-Wertung landete das Team „Bayern 1“ auf dem 13. Platz.
he


Swiss-Cup Basel 2016

Martin Gluth war an den letzten beiden Wochen mit unterschiedlichen Ergebnissen bei zwei hochklassigen Rennen am Start. Nach einem zweiwöchigen Höhentrainingslager in Livigno wollte ich das Rennen nutzen um eine Woche vor dem Weltcup-Finale in Andorra wieder in "Renn-Modus" zu kommen. Dazu nutzte er den Swiss Bike Cup in Basel/Muttenz.
Die Strecke mit Start und Ziel auf einer Pferderennbahn sei perfekt um wieder "Spritzigkeit" zu bekommen. Der Kurs ist sechs Kilometer lang und mit nur 90 Höhenmetern deshalb extrem schnell. Der einzige Berg ist nur etwa 90 Sekunden lang, aber sehr steil, der technische Anspruch daher relativ gering. Dafür ist es als taktisches Rennen mit zweieinhalb Runden auf der Pferderennbahn und acht Runden auf der Strecke und sehr spannend für die Zuschauer.
Die Startphase schildert der Helmbrechtser als „super schnell und sehr hektisch“. Gluth habe versucht, nicht im Wind zu fahren und abzuwarten bevor es auf die eigentliche Strecke geht. Fast von der letzten Position im Feld aus investierte er erst kurz vor der Engstelle Energie und schaffte es, an zweiter Position auf die Strecke zu gehen. „Perfekt!“ Jetzt konnte der FCW´ler vorne das Tempo mit bestimmen und "mitschwimmen". Nach der ersten großen Runde war er in der Verfolgergruppe mit etwa 15 Fahrern. Der spätere Sieger Lukas Flückiger hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Staub gemacht. In der zweiten Runde war Gluth das Tempo dann doch etwas zu schnell und er hat knapp den Anschluss verloren. Danach war er während des ganzen Rennens in einer dreiköpfigen Gruppe um Platz Elf unterwegs. „Etwa zur Rennmitte merkte ich, dass ich der stärkste in der Gruppe bin“, erklärt Gluth, und konzentrierte sich auf die letzte Runde. Ein Fahrer hat am steilen Berg den Anschluss verloren und so musste er nur noch den Zielsprint gegen einen Franzosen gewinnen. „Sprinten kann ich ja ganz gut, und somit erreichte ich das Ziel auf Platz Elf mit 2:40 Minuten Rückstand auf den Sieger“, so Gluth. „Für mich ein super Ergebnis und ein richtig gutes Gefühl, eine Woche vor dem Weltcup-Finale in Andorra.“
Der sechste und letzte Weltcup im Zwergstaat hat im Ski-Gebiet Vallnord auf etwa 2000 Meter stattgefunden und erforderte deshalb eine besonders aufwendige Vorbereitung. Auch deshalb sei er zur Höhenanpassung in Livigno gewesen und dann nach den Rennen in Basel frühzeitig nach Andorra gereist, um die Trainingsphase zu verdauen und sich dann auf den Wettkampf vorzubereiten.
Der Kurs sei fast exakt der gleiche wie im Vorjahr bei der Weltmeisterschaft gewesen. Die Strecke sei nahezu zu hundert Prozent natürlich, die Abfahrten außerordentlich anspruchsvoll und die steilen Anstiege extrem hart. Vom Startplatz 56 aus hat der Novus OMX Pro Team – Fahrer das Rennen „mit Vollgas“ aufgenommen. Schon bei der Startphase habe jeder versucht Positionen gut zu machen. Besonders in Andorra, wo schon nach etwa zwei Kilometern in einen langen Downhill geht, wo erfahrungsgemäß große Lücken entstehen, sei dies sehr wichtig. Der Helmbrechtser konnte sich „ganz gut durchboxen“ und war nach der ersten Runde 35. Und er versuchte, noch weiter nach vorne zu kommen, „ich habe den Gashahn komplett bis zum Anschlag aufgedreht“. Normalerweise mache ihm das gar nichts aus und durch seine Vorbereitung in der Höhe war er sich sicher, dass sein Plan aufgeht. Allerdings lag er damit falsch. „Aus welchem Grund auch immer, ich konnte nichts anderes machen als einen Gang rauszunehmen.“ Damit hat er zehn Positionen verloren, bis er sein Tempo gefunden hatte, das er über das Rennen halten konnte. Ein unnötiger Sturz auf dem letzten Kilometer ließ ihn auf Platz 45 im Ziel zurückfallen. „Es war nicht das, was ich mir erhofft hatte“, so der Helmbrechtser, der am Samstag bei einem HC-Rennen in Polen die nächste Chance beim Schopf packen möchte. Auf der Rückfahrt bleibt sicherlich Zeit für einen Abstecher in der Heimat, um hier Familie und Freunde zu besuchen.
he


Hof 23.07.2016


Deutsche Meisterschaft Wombach

In Wombach, einem Vorort von Lohr am Main, also praktisch vor der Haustüre haben die Deutschen Mountainbike-Meisterschaften stattgefunden. Der FC Wüstenselbitz war mit fünf Sportlern vertreten.
Mit Freude ist Martin Gluth an den Start gegangen. „In Wombach bin ich schon immer gute Rennen gefahren. 2007 wurde ich dort Bayerischer Meister in der Jugendklasse.“
Der Veranstalter hat eine perfekte Strecke in den Wald gezaubert, lobten die Aktiven. Der 4,1 Kilometer lange Rundkurs sei perfekt gewesen und hätte alles geboten, was eine faire DM ausmacht. Abwechslungsreich, technisch anspruchsvoll mit kurzen Anstiegen und Abfahrten, die aber nicht unnötig riskant waren. Martin Gluth vom Novus OMX Pro Team ging mit Startnummer Vier ins Rennen, das mit einem 1,5 Kilometer langen Startloop auf Schotter begonnen hat, bevor es in die sieben Runden ging. Martin war von Beginn an vorne dabei und konnte seine Position bis zum Single-Trial behaupten. „Schon in der ersten halben Runde wurde aussortiert und zu Beginn der zweiten Runde haben sich weitere zwei Fahrer aus der siebenköpfigen Spitzengruppe verabschiedet“, so der Helmbrechtser Profifahrer, der immer vorne bei den Leuten war und auf die Attacken seiner sportlichen Gegner wartete. Immer wieder war es Markus Schulte-Lünzum, der die Initiative ergriff und das Tempo erhöhte. Der amtierende Deutsche Meister Manuel Fumic verlor dabei den Anschluss, Martin blieb hinter ihm, in der Hoffnung, dass sie die Lücke schließen können. Die Lücke wurde aber größer und der Helmbrechtser entschloss sich, den Angriff auf die Spitzengruppe alleine zu riskieren. Bis auf drei Sekunden hatte er zu der dreiköpfigen Spitzengruppe aufgeschlossen „und dann war ich total im roten Bereich“. Martin musste zu seinem Rhythmus zurückkehren und Fumic fuhr wieder an ihm vorbei. Mit genau zwei Minuten Rückstand wurde der FCW-ler Fünfter. Neuer Deutscher Meister ist Markus Schulte-Lünzum, mit dem sich Martin schon seit der Schülerzeit tolle Rennen liefert.
„Bei mit lief es leider gar nicht gut“, klagte Theresa Wolfrum vom CEP-Team, schon nach dem Startloop musste sie abreißen lassen. Bei schwül-warmen Wetter kämpfte sie sich wieder an die Führenden heran, bis sie von einem Hinterraddefekt gebremst wurde. Zu ihrem Glück passierte dies in der Nähe der Technikzone und so hat die Wüstenselbitzerin nur wenig Zeit verloren. Der zehnte Platz in der Damenklasse ist für sie aber kein Trostpflaster.
Ein Rennen ohne Probleme konnte die Walbergrünerin Nicole Pfaffenberger vom Cube Factory Team in der U 17 fahren. Nach dem Startloop setzte sie sich auf dem 14. Rang fest und hat diesen die drei Runden gehalten. Der Abstand zur Nächstplatzierten betrug im Ziel sieben Minuten.
In der U 15 waren mit Stefanie Pfaffenberger und Linda Rotter gleich zwei Wüstenselbitzer Mädels am Start. Steffi startete mit zehn Sekunden Abstand aus der zweiten Startreihe in dem großen Starterfeld. Aber schon nach dem Startloop hat sie vier Plätze verloren. Aufgrund einer Freizeitverletzung in der vorhergehenden Woche war es ihr nicht möglich, wieder an die Spitze anzuschließen. So hat sie sich darauf beschränkt, ihren elften Platz zu halten. „Meine Zielsetzung war eine andere, aber gegen persönliches Pech ist man leider nicht gefeit.“
Noch schlimmer hat es Linda Rotter getroffen. Sie hat sich in der Woche zuvor mit einer Erkältung herumschlagen müssen und merkte schon beim Training auf der Strecke, dass sie nicht fit ist. Aufgrund ihrer hervorragenden Ergebnisse bei den Bundesligarennen hatte sich Linda einen Startplatz in der ersten Startreihe erkämpft, und den wollte sie nicht herschenken. „Schon am ersten Berg merkte ich, dass ich heute nicht mithalten kann“, so Linda. Es sind Fahrerinnen an ihr vorbeigezogen, die sonst nicht mit ihr mithalten können. Sie versuchte sich im Mittelfeld zu halten, was ihr mit dem 15. Platz auch gelungen ist. Ihr größter Kummer, „dadurch bin ich einige Plätze in der Rangliste zurückgefallen“.
he


Hirschenschießen Wüstenselbitz 26.06.2016


Stammbach 25.06.2016


Alpina-Cube-Cup Wüstenselbitz 14.05.2016

Wüstenselbitz- Genau 350 Teilnehmer hatten für den zweiten Lauf zur „BRV MTB Bayernliga 2016“, verbunden mit dem vierten Lauf zum Alpina-Cup und dem dritten Lauf zum internationalen Cube-Cup, gemeldet. Allein im Hauptlauf der Elite- und Herrenklassen waren 118 Sportler am Start und ließen damit den Jubiläumslauf zu 25 Jahren Mountainbikesport beim FC Wüstenselbitz zu einem großartigen Erfolg werden. „Wir hatten noch nie so ein erlesenes Teilnehmerfeld“, erklärte Stadionsprecher Robert Popp, der den mehreren hundert Zuschauern die herausragenden Fahrer vorgestellt hat. Sie kommen aus ganz Süddeutschland, den angrenzenden Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie aus Tschechien. Auch der Wüstenselbitzer Weltcupfahrer und Weltmeisterschaftsteilnehmer Martin Gluth, der für das englische Profiteam Novus OMX Pro Team fährt, hat ein Rennen in der Heimat einem Punkterennen in Tschechien vorgezogen.
Alle hatten nun einen Sieg ihres „Martins“ erwartet, doch er hat sich im Rennen vornehm zurückgehalten und nur in der dritten von vier Runden zu je 5,5 Kilometer und 44 Höhenmetern einmal das Feld angeführt. Alle hatten nun geglaubt, dass er in der letzten Runde auf und davon fährt, dem war aber nicht so, er kam hinter Lysander Kiesel aus Wildpoldsried vom CEP Racing Team mit zehn Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz. „Ich habe gestern vier Stunden trainiert und hatte in der letzten Runde einfach nichts mehr zum Zusetzen“, bekennt Gluth, der zu den fünf Spitzenfahren in Deutschland gehört und sich immer noch ein bisschen Hoffnung auf Olympia in Rio macht. Dritter wurde Philipp Bertsch aus Abensberg (MHW-Cube) und dem erst 19jährigen Robin Hofmann vom Haibike Ötztal Pro Team. Einer weiterer Spitzenfahrer Oberfrankens ist Marco Holzschuher von BSB Bayreuth (29-er Racing), er wurde Fünfter. Auch Patrick Titus vom FCW konnte sich in dem Spitzenfeld behaupten und wurde 14. in der Elite-Klasse.
In der Herrenklasse I ging der Sieg an den Passauer Michael Stiegelbauer vom gleichnamigen Rennteam vor Sebastian Bergmann vom TSV Oberammergau, CEP Racing Team und Marco Rödel vom Team Messingschlager. Andrè Hoffmann vom WSV Schwarzenbach am Wald wurde 18. Bei den Herren II ging der Sieg an Ingo Krüger vom TSV Niederstaufen vor Rico Leistner von Vogtland-Bike und dem Oberfranken Volker Stegner aus Bergdorf-Höhn. Oliver Schmidt und Hennig Isenberg, beide von den Fichtelgebirgsbikern, wurden Siebter und Achter. Stefan Landgraf vom SC Wunsiedel wurde Zehnter und Jürgen Hodel von RC Pfeil Hof 13. Bei den Herren III gewann Timo Ringlein aus Feucht vor Herbert Deutschlander aus Weiden und den alten Haudegen Harald Höhn vom SV Bergdorf Höhn, der noch nicht viele der 25 Wüstenselbitzer Rennen verpasst hat und hier auch schon Siege feiern konnte. In der U 19 trumpfte das Team Haibike KMC auf. Alex Bregenzer holte den Sieg und Adrian Enders wurde Dritter. Dazwischen hat sich mit sechs Sekunden Vorsprung der Bayreuther Dominik Thiel von den 29er Racern geschoben. In der U 17 gab es um den Sieg einen tollen Zweikampf mit Fritz Benedikt aus Augsburg (E-Racer) und Maximilian Krüger vom TSV Niederstaufen. Der Augsburger konnte sich mit drei Sekunden Vorsprung durchsetzen. Dritter wurde Janik Eifler vom MSC Wiesenbach. 14 wurde Lukas Strößner vom RC Pfeil Hof.
Den Sieg in der Damenklasse I holte sich Sandy Tautmann vom Scott Bike24 Team vor der Lokalmatadorin Theresa Wolfrum vom CEP Racing Team und ihrer Vereinskameradin Jessica Wirth. Die Biathletin nutzt den Mountainbikesport zur Vorbereitung auf die Wintersaison. Mit Linda Rotter von Team Wirth kam eine weitere Wüstenselbitzerin auf den vierten Platz vor Melanie Hodel vom RC Pfeil Hof. Bei den Damen II ging der Sieg nach Sachsen, an Daniela Storch aus Chemnitz vom Team ScottBike24 und Cornelia Frohberg von den Biker-Boarders. Die schnellste Zeit bei den weiblichen Fahrerinnen fuhr Lia Schrievers vom CEP Racing Team vor ihrer Teamgefährtin Corinna Zohner und Hanna Zuber von 29er Racing. Alle drei kommen von der BSB Bayreuth. Die Wüstenselbitzerin Franziska Blass, die ebenfalls für die BSB fährt, fuhr wie der Teufel vom Start weg auf und davon, ist im Laufe des Rennens aber immer weiter zurückgefallen und kam nicht ins Ziel. Die zweitbeste Zeit auf der Damenstrecke ist Leoni Fend aus Peiting vom Bike Junior Team gefahren, sie holte sich den Sieg in der U 17 vor Clara Brehm vom KSV Waldaschaff und Hannah Rieß von der BSB Bayreruh. Fünfte Wurde Nicole Pfaffenberger vom FC Wüstenselbitz (Cube Factory).
Durchweg stark besetzt waren auch die Nachwuchsklassen, mit bis zu 50 Startern in jeder Klasse. In der U 15 siegte Michael Stocker von der Equipe Velo Oberland mit vier Sekunden Vorsprung vor dem Bayreuther Joshua Knauer von 29er Racing und Alex Werkstetter, der ebenfalls von der oberbayerischen Equipe Velo Oberland kommt. Hervorragender Achter wurde der Hofer Maximilien Klement vom Ghost Racing Team. Der Wüstenselbizter Marvin Hoffmann landete als 31. im hinteren Mittelfeld. Bei den Mädchen dieses Jahrgangs gab es durch Wüstenselbitz einen Doppelsieg. Linda Rotter (Ghost-Icehouse) siegte vor Stefanie Pfaffenberger (Cube Factory) und Lina Dorscht vom TSV Scheßlitz. Clara Plachert vom FCW/Team Wirth wurde Achte. Die U13 wurde bei den Jungs durch den besten Fahrer Deutschlands in dieser Altersklasse, Benjamin Krüger aus Niederstaufen, beherrscht. Mit fast zwei Minuten Vorsprung holte er sich den Sieg vor Niklas Popp von der BSB Bayreuth und dem Niederbayern Luca Bergmann vom Stiegelbauer Racingteam Passau, sie waren gerade eine Sekunde auseinander und kämpften bis zur Ziellinie um den zweiten Platz. Der Einheimische Carlos Fischer wurde in dem Klassefeld, das vom Zweiten bis zum Siebten nur 35 Sekunden auseinander gelegen hat, Siebter. Moritz Klement (Pfeil Hof), Noah Hoffmann (FCW) und die beiden Wunsiedler Vinzent Schwinger und Lars Konnerth landeten im Mittelfeld auf den Rängen 14 bis 17. Jakob Schwank (Pfeil Hof) wurde 20. und Johann Petzold vom TV Stammbach 23.. Auch bei den Mädchen gab es in Carla Hahn vom TSV Benediktbeuern eine überlegene Fahrerin, die Maresa Stöcker von der Equipe Velo Oberland mit fast zwei Minuten Rückstand auf den zweiten Platz verwies. Laura Kraft vom RSV Grafenau wurde Dritte. Beste aus der Region war Katharina Seifert vom SC Wunsiedel
In der U 11 gibt Oberfranken den Ton an. Linus Will vom TV Redwitz siegte vor Laurenz Stichling vom TSV Scheßlitz und Jonas Landgraf vom SC Wunsiedel. Vierter wurde Jocob Lochner vom FCW Team Wirth und dem Wunsiedler Jonas Ledermüller. Auch Leon Strobel (9./FCW) und Leo Kammerer (10./ SC Wunsiedel) fuhren noch unter die Top-Ten. Knapp verpasst als Zwölfter hat Justus Fichtner von Pfeil Hof dieses Ziel. Weitere heimische Sportler waren David Fischer (15./SC Wunsiedel), Lukas Höfer (16./Fichtelgebirgsracer), Moritz Grüner (18./FCW), Finn Schödel (19./Pfeil Hof), JonasRiedelbauch (22./SC Wunsiedel), Jonah Raeder (25./Pfeil Hof), Jonas Franz (28./FCW)und Josef Petzold (29./TV Stammbach). Bei den Mädels holte Lucie Hückmann vom Team Icehouse einen überlegenen Sieg vor den Wüstenselbitzer Zwillingen Hannah und Marie Eckardt, die im Ziel nur zwei Sekunden auseinander lagen. In der U 9 machte es Elias Hückmann vom Team Icehouse seiner Schwester nach und holte den Sieg vor Jan Fröber, der noch ohne Verein und Team unterwegs ist, und dem FCW-Fahrer Jan Bremer. Verpasst haben die beiden Wunsiedler Luis Konnerth und Lenny Michalik als Vierter und fünfter das Podest. Julian Richter von Pfeil Hof wurde Achter und Jan Schneider vom FCW Zehnter. Die Stammbacher Hannes Schramm und Ben Seidel waren im Ziel 16. Und 17.. Luna Will vom TV Redwitz holte einen knappen Sieg bei den Mädchen vor Johanns Stichling vom TSV Redwitz. Beide waren fast zwei Minuten vor der Tschechin Katerina Pucelikova. Die Stammbacherin Emma Schöffel wurde Vierte vor der Wüstenselbitzerin Lilly Bremer. Die Bambinis in der U 7 machten es ganz spannend. Genau eine halbe Minute lag zwischen dem Sieger Lucas Franz vom FC Wüstenselbitz und dem Zehnten Liam Michalik vom SC Wunsiedel. Zweiter war Tristan Hassel aus Veitenstein vor Valentin Schwank von Pfeil Hof und Felix Grüner vom FCW. Alle lagen immer nur zwei Sekunden auseinander. Neunter war Jonas Böhm vom FCW und Elfter Marwin Käs vom TV Stammbach, sein Vereinskamerad Finn Hopfmüller wurde 14.. Nicht ganz so spannend war es bei den Mädchen obwohl die Siegerin Hannah Späthling von den Fichtelgebirgsracern sechs Sekunden schneller war als der Bubensieger. Anne Lucas und Sophia Fischer, beide vom SC Wunsiedel, durften mit ihr auf Stockerl. Für Frieda Plachert vom FCW bleib der undankbare vierte Platz. Clara Luise Vierthaler vom FCW wurde Sechste.
In der Staffel konnte der FCW seine Überlegenheit aus der letzten Saison auch in diese Serie retten. Die Staffel I siegte vor BSB Bayreuth I und FCW II.
he


Wunsiedel 08.05.2016


Trieb 24.04.2016


Theresa Wolfrum Saisonstart 2016

Für Theresa Wolfrum, die in diesem Jahr für das CEP-Teamfährt, begann die Saison mit dem Alpina Cup in Schneckenlohe. Nach zwei Tagen Regen war die Strecke entsprechend matschig und extrem rutschig in den Abfahrten und Kurven. Die neue Streckenführung forderte bei diesem Wetter den Sportlern alles ab. Vor allem der lange Anstieg gestaltete sich als kräftezehrend und war teilweise nicht fahrbar. Theresa konnte sich zusammen mit ihrer Teamkollegin Corinna Zohner gleich zu Beginn der ersten Runde an die Spitze des Damenfeldes setzten. Jetzt hieß es für beide, die vor ihnen gestarteten Herren zu überholen, ohne viel Zeit zu verlieren. Corinna konnte sich hier vor allem in der Abfahrt einen kleinen Vorsprung herausfahren. Theresa hat am letzten Schlussanstieg jedoch wieder aufgeschlossen. Beide gingen gemeinsam in die zweite Runde. Am letzten langen Anstieg der Runde konnte die Wüstenselbitzerin eine Lücke reißen und ihren Vorsprung in der darauffolgenden Schlussrunde auf zwei Minuten ausbauen. Damit holte sie sich im ersten Lauf des Alpina Cups den ersten Sieg des Jahres.
Am letzten Wochenende dann gleich zwei Rennen, der Cube-Cup in Asch, Tschechien, und der zweite Lauf zum Alpina-Cub in Trieb. Bei ständigem Regen war die fünf Kilometer lange Strecke in Asch gar nicht einmal so matschig wie befürchtet, dafür waren die vielen Wurzeln rutschig und tückisch. Ab der U17 Klassen starteten alle Alterskategorien, sowohl männlich und weiblich, zusammen. So ging es gleich am ersten Startberg mächtig zur Sache. Theresa konnte sich im Laufe der ersten Runde an die Spitze des Damenfeldes setzten und ihren Rhythmus durchfahren. Damit feierte sie im zweiten Rennen den zweiten Sieg.
Nicht so gut ist es dann am Sonntag in Trieb gelaufen. „Das Rennen vom Vortag steckte mir noch ziemlich in den Knochen.“ Sie musste die ersten Damen bereits nach der ersten halben Runde ziehen lassen. In der zweiten Runde mobilisieren sie nochmals alle Kräfte und machte zwei Plätze gut. Bei einsetzendem Schneefall verlor sie ihren Rhythmus und ist auf den vierten Platz zurückgefallen. „Es war aber auf jeden Fall ein gutes Training hinsichtlich der Bayerischen Meisterschaft Ende Mai“, zeigte sich Theresa doch noch zufrieden.
he


Martin Gluth beim Worldcup in Australien

Wüstenselbitz- Die Mountainbikesaison ist schon wieder in vollem Gange. Die beiden Spitzenfahrer des FC Wüstenselbitz, Martin Gluth und Theresa Wolfrum, sorgten mit hervorragenden Ergebnissen schon wieder Furore.
Martin Gluth vom englischen Profiteam Novus OMX Pro Team überzeugte mit seinem Partner Sascha Weber vom Team „BQ Cycling“, der hauptsächlich Cyclocross fährt und hier Deutscher Vizemeister ist, beim härtesten MTB-Rennen der Welt, der „Tour de France“ der Mountainbiker. Bei dem „Cape-Epic“ in Südafrika, einem achttägigen Rennen über 647 Kilometer und 14 950 Höhenmetern, wurden die beiden in der Gesamtwertung Elfte von insgesamt über 600 Zweierteams. „Damit haben wir unser hochgestecktes Ziel, ein Platz unter den Top Ten, nur ganz knapp verfehlt, obwohl die gesamte Weltelite am Start war.“
Von Südafrika ging es nach einem kurzen Zwischenstop in der Heimat weiter auf den fünften Kontinent. „Wir sind bis an das Ende der Welt gereist, aber die Reise hat sich gelohnt“, so der Wüstenselbitzer. Die Rennen in Australien sind immer besonders schwer. „Wir haben mit dem Jetlag, dem tropischen Wetter und einer Menge tödlicher Tiere zu kämpfen. Aber der Jetlag hat mich nicht aus der Bahn geworfen, an das tropische Wetter hatte ich mich nach einigen Tagen gewöhnt und von Schlangen und Krokodilen wurde ich verschont“, erzählt Gluth am Telefon.
Nach ein paar Tagen Anpassung, die sich teilweise wie Urlaub anfühlten, sei er für ein hartes Rennen bereit gewesen. Der Kurs in Cairns sei sehr speziell, mit nur einem langen Anstieg und einer langen Abfahrt mit einem anschließenden Flachstück zurück zur Ziellinie. Der Anstieg schlängelt sich über viele Stein- und Wurzelpassagen, mit mehreren Linien-Entscheidungen. Es sei kaum möglich, einen konstanten Rhythmus zu finden. Die Belohnung für den harten Anstieg sei eine schnelle und „flowige“ Abfahrt mit vielen Sprüngen und einem „Rockgarden“. „Da ist maximaler Fahrspaß garantiert.“
Das Rennen ging über sieben Runden plus Startloop. Bei heißem Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit mussten die Aktiven eineinhalb Stunden am Limit fahren. Schon nach wenigen Metern hat es einen Sturz gegeben, dem Gluth um Haaresbreite entkommen ist. Bereits nach zwei Minuten hat er sich vom Startplatz 61 auf den 50. Rang nach vorne gearbeitet. Mit einem guten Rhythmus kämpfte er um jede Position und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. „Ich hatte keine Schwächephase, wahrscheinlich hat das Cape Epic nachgewirkt“, glaubt der Rennprofi. Im Ziel war der Wüstenselbitzer beim ersten Weltcuprennen des Jahres auf dem 35. Rang. „Ich bin richtig happy, wie die Weltcup Saison für mich begonnen hat.“ Jetzt geht es zur Europameisterschaft, die in zwei Wochen in Schweden stattfindet.
he


Martin Gluth in der MTB-Nationalmannschaft

Wüstenselbitz- Der Helmbrechtser Mountainbiker Martin Gluth hat sich für dieses Jahr ein großes Ziel gesetzt, als Mitglied der MTB-Nationalmannschaft zu den Olympischen Spielen nach Rio. Deshalb will er jetzt nochmals so richtig „ranklotzen“ und startet ab dem 13. März beim berüchtigten und zermürbenden MTB-Etappenrennen der Welt, dem „Cape-Epic“ in Südafrika, „sozusagen die Tour de France der Mountainbiker“, so Martin Gluth vom FC Wüstenselbitz, der beim englischen Profiteam „Novus OMX Pro Team“ sein Geld verdient. Das Rennen, bei dem Teilnehmer aus der ganzen Welt an den Start gehen, geht über 647 Kilometer und dauert acht Tage. Während dieser Zeit müssen 14 950 Höhenmeter und 110 Kilometer Singletracks überwunden werden. Auch wenn sich der Streckenverlauf jedes Jahr ändert, es führt immer durch sehr entlegene Gebiete und das Ziel liegt immer im Weingebiet am Westcap. Die Teams bestehen jeweils aus zwei Fahrern, deren Abstand während des Rennens nicht mehr als zwei Minuten betragen darf.
Martin Gluth fährt zusammen mit Sascha Weber vom Team „BQ Cycling“, der hauptsächlich Cyclocross fährt und hier Deutscher Vizemeister ist, gleichzeitig ist er aber auch Vize-Europameister im Mountainbike-Marathon. Beide wollen versuchen, ohne Stürze und Defekte während der acht Tage durchzukommen und in der Gesamtwertung eine bestmögliche Platzierung zu belegen. Auch wenn beide zum ersten Mal beim Cape Epic am Start sind, „haben wir doch genug Rennerfahrung, um unter die ersten 15 Teams zu kommen“. Martin konnte heuer während eines Trainingslagers der Nationalmannschaft schon malverschiedene Streckenabschnitte testen und zeigte sich davon beeindruckt.
Für das englische Team von Martin Gluth war es wichtig, dass es bei diesem „atemberaubenden“ Rennen wieder dabei ist. Deshalb sind sie glücklich, für Martin Gluth mit Sascha Weber einen passenden Gastfahrer gefunden zu haben, „der eine sehr erfolgreiche Saison als Top-20-Fahrer beendet hat, so steht es in der Pressemitteilung des Rennstalls. Sascha Weber sagt selbst dazu, dass er sich auf das einzigartige Rennen freut und sich jetzt auf eine gute Vorbereitung konzentriert. „Nach Beendigung der Weltmeisterschaft im CX (Querfeldeinfahren) habe ich mich mit einem Trainingslager auf Gran Canaria auf die Herausforderung in Südafrika eingestellt. Momentan trainieren Martin und ich jeden Tag zusammen in Freiburg. Ich werde jeden Tag um den besten Platz kämpfen“, verspricht Weber, der nicht nur ein tolles Abenteuer erleben, sondern Erfahrungen sammeln möchte.
Der Helmbrechtser Martin Gluth weiß, dass er bei diesem langen Rennen an seine eigenen Grenzen stoßen wird, besonders bei dem Etappernrennen. „Ich habe noch nie in meiner Rennerfahrung etwas Vergleichbares erlebt, deshalb freue ich mich ganz besonders auf diese riesige Herausforderung.“ Gluth kann es kaum erwarten, mit seinem neuen Silverback Sesta SBC, „einem Weltklasserad“ diese Herausforderung zu bestehen. Schon beim Training in Griechenland konnte er damit erste Erfahrungen sammeln, in den nächsten Tagen wird es für das Etappenrennen angepasst. „Ich denke, das Rennen wird beeindruckend und mich nach vorne bringen, ich will damit einen weiteren Schritt auf meinem Weg nach Rio machen.“ Er erhofft sich durch diese extrem harte Woche einen Leistungssprung, um dann fünf Wochen später beim ersten Weltcup-Rennen des Jahres in Australien unter die Top-20 zu fahren und damit schon mal die halbe Qualifikation für die Olympiade einzufahren.
he

2015

Gottersdorf 11.10.2015


Schesslitz 27.09.2015


Bayreuth 13.09.2015


Redwitz 05.09.2015


Graz 13.08.2015


Steinbach 25.07.2015


Hof 18.07.2015


Weissenfels 04.07.2015

BL Weißenfels
Der vierte Lauf zur MTB-Bundesnachwuchssichtung fand im Rahmen des "Weißenfelser Mountainbike-Event" in Sachsen-Anhalt statt. Gleichzeitig ging der Lauf in die Wertung zum Mitteldeutschland Cup/Rookies-Cup ein.
Bei 38° Grad im Schatten waren alle Fahrer um jeden Meter froh, der im Schatten gelegen war.
Für die U 15 stand am ersten Tag ein Eliminatorsprint auf dem Programm, der direkt für die Bundesliga zählte, aber auch gleichzeitig für die Startaufstellung des CC-Rennens am Sonntag wichtig war. Die Strecke war ein Teil der Cross Country Strecke, auf etwa 600 Meter führte er auf Schotterwegen mit Querrinnen und sehr groben Steinen, die so manchen Mountainbiker zum Stürzen brachten, um den Bismarckturm. Für die Zuschauer, die die komplette Runde einsehen konnten, war das Spektakel ein sehr interessantes sportliches Erlebnis. Hier konnte Nicole Pfaffenberger vom FCW/Team Cube ihre ganze Sprintstärke unter Beweis stellen. Sie gewann das Qualifikationsrennen, das jeder einzeln auf Zeit fahren musste, mit einem "Wahnsinnsvorsprung" von vier Sekunden. Bei den nachfolgenden Achtel-, Viertel- und Halbfinalläufen starten jeweils vier Fahrer gegeneinander und auch aus diesen Rennen ist Nicole immer als Siegerin hervorgegangen.
Erst im Finale musste sie sich den beiden Führenden in der Bundesnachwuchssichtung, Emma Eydt und Anna Brähler geschlagen geben. Nicki belegte den hervorragenden dritten Platz. Nicht so gut ist es bei Linda Rotter gelaufen, in der Quali wurde sie 12. Im Viertelfinale überzeugte Linda mit dem 2. Platz. Im Halbfinale fand Linda bei einem schlechten Startplatz keine Lücke, um ihre Gegnerinnen überholen zu können. Am Ende reichte es noch für Platz Sieben. Damit musste sie am Sonntag von der zweiten Startreihe aus ins CC-Rennen gehen.
Am Sonntag waren es zu Beginn des Rennens um die Mittagszeit schon wieder weit über 30° Grad. Das hat den Veranstalter veranlasst, die Rundenanzahl auf zwei Runden plus Startloop zu verkürzen. Linda konnte sich gleich nach dem Start im vorderen Feld einordnen und nach der ersten Runde hatte sie sich bereits auf den vierten Platz vorgearbeitet. In der zweiten Runde hat sie diesen Platz gehalten, bis am letzten Anstieg am Ende der zweiten Runde ihre Kräfte nachgelassen haben und sie noch eine Konkurrentin vorbeiziehen lassen musste. Mit dem fünften Platz, ihre bisher beste Platzierung in der Bundesliga, war die Wirth-Fahrerin sehr zufrieden.
Nicole durfte mit ihrem dritten Platz vom Vortag aus der ersten Startreihe das CC-Rennen aufnehmen. Doch so verheißungsvoll das Wochenende für die Walberngrünerin begonnen hatte, so schmerzvoll endete es. Nach nur einem Kilometer ist Nicki kopfüber vom Rad abgestiegen, verletzte sich an Schulter, Arm und Bein und musste mit ihrem deformierten Vorderrad das Rennen beenden.
Zu den Schmerzen gesellte sich Wut und Enttäuschung.
Stefanie Pfaffenberger musste in der U13 drei verkürzte Runde plus Startloop fahren. Da sie aufgrund ihres noch jungen Alters nicht für die Bundesliga gewertet wird war es mehr ein Trainingsrennen für Steffi. Doch selbst hier zeigte die ehrgeizige FCW´lerin ihre ganzen Fähigkeiten und deklassierte ihre Gegnerinnen.
Theresa Wolfrum vom Sirius X Ice Team hatte ein "richtig gutes Gefühl" und konnte sich nach dem Start auf dem zweiten Platz einreihen. "Heute geht was", drückte dieses Gefühl aus, doch in der zweiten Runde kam ein Einbruch, die Hitze und die staubige Strecke haben ihr zugesetzt und sie konnte nicht mehr ans Limit gehen und hat nur noch versucht, ins Ziel zu kommen. "Mit der Platzierung bin ich überhaupt nicht zufrieden" ist sicherlich auf hohem Niveau gejammert, denn der 2. Platz hinter der einheimischen Sandy Trautmann ist immer noch ein hervorragendes Ergebnis.
he


Stammbach 27.06.2015


Sportlerehrung 26.06.2015 Helmbrechts


Trieb 20.06.2015


Duathlon Grünbach 31.05.2015

"Ich bin heute mehr aufgeregt als bei der Bayerischen Meisterschaft", bekannte die Walberngrünerin Stefanie Pfaffenberger vor ihrem ersten Cross-Duathlon für den FC Wüstenselbitz im sächsischen Grünbach, ganz in der Nähe von Klingenthal. Gemeinsam mit ihrer Schwester Nicole und Clara Plachert (Team Wirth) setzte sie sich hervorragend in Szene und so gab es für die drei Mountainbikerinnen bei ihrem jeweils ersten Cross-Duathlon ein herausragendes Ergebnis mit jeweils zwei Siegen und einem dritten Platz.
Die drei Mädels mussten jeweils 1,5 Kilometer laufen, nach dem Wechsel aufs Rad waren zwei Runden zu jeweils drei Kilometer zu fahren, danach galt es nochmals 500 Meter zu laufen.
In der ersten Laufpassage mussten Nicki und Clara einige, durchwegs ältere, sächsische Konkurrentinnen ziehen lassen, Steffi konnte sich hier schon im Vorderfeld behaupten. Der Wechsel aufs Rad dauerte für die Wüstenselbitzer aufgrund des Schuhwechsels natürlich länger als bei den mit Flatpedal fahrenden Konkurrentinnen. Doch die Klickpedale der Wüstenselbitzerinnen machten sich auf den sechs Kilometern auf dem Rad mehr als bezahlt und die Mädels des FCW zeigten hier, was in ihnen steckt und mischten das Feld auf. Nicole überholte ihre drei vor ihr liegenden Konkurrentinnen und fuhr einen sicheren Vorsprung mit fast zwei Minuten heraus, der dann auch noch für die letzte Laufpassage reichte. Damit holte sich Nicole Pfaffenberger (S 14/15) ihren ersten Sieg im Cross-Duathlon. Auch Clara und Steffi (beide S 12/13) bestätigten ihre Klasse auf dem Rad und überholten nach und nach die Konkurrenz. Clara Plachert ist nach 31:37 Minuten als Dritte über die Ziellinie gefahren, Stefanie konnte in der noch mehr Boden gutmachen und holte in 29:18 Minuten, wie ihre ältere Schwester, den Sieg.
he


Wunsiedel 10.05.2015

Text für WUN


Schneckenlohe 10.04.2015

Text für Schnecko

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